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NEUER TRENDSPORT CANICROSS: HUND ZIEHT HERRCHEN!

Ein neuer Trend wird vorgestellt: Canicross. Dabei ziehen die Hunde ihre Herrchen. Das sieht nicht nur lustig aus, sondern macht auch noch richtig viel Spaß und ist gesund.
Hund zieht Herrchen: neuer Trend Canicross!
Hund zieht Herrchen: neuer Trend Canicross!

Dresden - Das tägliche Gassigehen gehört für Hundebesitzer zur Routine. Dementsprechend langweilig kann es für Hund und Herrchen beziehungsweise Frauchen auch schon mal sein, im Schritttempo immer die gleichen Wege zurückzulegen. Viel mehr Abwechslung bietet da Canicross, ein Lauftraining der ganz besonderen Art.

All jene, die gerne mit ihrem Vierbeiner Joggen gehen, werden Spaß an dieser Sportart im Gelände haben. Doch was genau ist Canicross eigentlich, mit welchen Hunderassen kann es durchgeführt werden und was gibt es in Hinblick auf Training und Ausrüstung zu beachten?

Der folgende Beitrag beantwortet die wichtigsten Fragen rund um den neuen Trendsport für Mensch und Hund.

WAS GENAU IST CANICROSS EIGENTLICH?

Bei Canicross handelt es sich um einen Zughundesport, welcher sich vom Schlittensport ableitet. Im Gegensatz zum normalen Gassigehen ist Canicross eine Sportart, sozusagen ein Querfeldeinlaufen mit Hund.

Der Hund und der Besitzer sind mit einer flexiblen Leine verbunden und beide tragen einen Gurt um den Körper. Dieser erinnert an den eines Gewichtshebers, also eine Art Nierenschutz, welcher über den Rücken geht, so Profi-Schlittenhundeführer Herbert Thinnes gegenüber dem Spiegel.

Der Hund rennt dann vorweg und zieht den Besitzer, in dieser Konstellation auch Masher genannt, hinter sich her. Das Zweiergespann rennt querfeldein über Stöcke und Steine und erreicht dabei bis zu 23 Kilometer pro Stunde. Für den Hund ist dies meist kein Problem, eher für den Menschen.

Zum Vergleich: Ein normaler Jogger erreicht gerade einmal eine Geschwindigkeit von 14 Kilometern pro Stunde. Anbei ein Video eines Canicross-Rennes in Frankreich.

WIE BEKANNT IST DER GELÄNDELAUF MIT HUND IN DEUTSCHLAND?

Während Canicross sich in anderen europäischen Ländern bereits großer Beliebtheit erfreut, ist der Geländesport mit Hund in Deutschland bisher noch wenig bekannt. Europaweit gibt es bereits eine Vielzahl an Canicross-Wettkämpfen, wie zum Beispiel Sprint- oder Etappenrennen.

Besonders beliebt ist Canicross, als Alternative zu anderen klassischen Hundesportarten, wie Agility oder Obedience, in Italien, Belgien, Frankreich und Holland. Deutschland zieht nun nach. So gibt es eine deutsche Canicross-Nationalmannschaft und sogar eine Deutsche Meisterschaft für Canicross. Dies führt dazu, dass auch immer mehr Lauftreffs, Seminare und Wettkämpfe ins Leben gerufen werden.

Bei Wettkämpfen ist übrigens nicht die Größe des Hundes entscheidend, sondern das Alter des Halters. Jeder Hundebesitzer läuft dabei in einer Klasse von Gleichaltrigen.

MIT WELCHEN HUNDEN KANN CANICROSS BETRIEBEN WERDEN?

Huskys sind die geborenen Schlittenhunde und lieben deshalb auch Canicross.
Huskys sind die geborenen Schlittenhunde und lieben deshalb auch Canicross.

Canicross ist für all jene Hunderassen geeignet, die eine Menge Lauffreude und Ausdauer mitbringen. Allen voran zu nennen, sind da natürlich die Huskys. Huskys sind klassische Schlittenhunde und wahre Marathonläufer.

Doch auch Hundehalter von anderen Rassen müssen nicht auf das Canicross-Vergnügen verzichten. So sind Border Collies, Schäferhunde, Beagle, Deutsche Doggen und sogar Dackel ebenfalls sehr ausdauernde Hunderassen. Auch mit vielen agilen Mischlingen kann Canicross betrieben werden.

Entscheidend ist, dass der Hund gut erzogen und folgsam ist. Rennt er voraus und wird so schnell, dass der Besitzer nicht mehr mitkommt, besteht ein hohes Verletzungsrisiko. Gerade große Hunde können eine enorme Kraft entwickeln. Der Hund muss also merken, wenn der Zug an der Leine zu stark wird und dann selbstständig seinen Schritt verlangsamen.

Des Weiteren darf der Hund beim Canicross nicht plötzlich die Route ändern, etwa, weil er einem Kaninchen nachjagt. Nur, wenn die Kommunikation zwischen Hund und Halter stimmt, kann Canicross erfolgreich ausgeführt werden. Damit eine Überbelastung und dauerhafte Schädigung von Gelenken und Knochen des Hundes vermieden werden kann, sollte dieser ausgewachsen und bei guter Gesundheit sein.

Da es beim Canicross recht schnell werden kann und Verletzungen und Zwischenfälle nie ganz auszuschließen sind, ist es ratsam, wenn der Halter eine Hundehaftpflicht und gegebenenfalls auch eine Hundekrankenversicherung abschließt, so ein themenrelevanter Beitrag von markt.de.

UND WELCHE VORAUSSETZUNGEN MUSS DER HALTER MITBRINGEN?

Eine gewisse Grundfitness ist für Canicross von Nöten.
Eine gewisse Grundfitness ist für Canicross von Nöten.

Natürlich kommt es nicht nur auf die Schnelligkeit und die Ausdauer des Hundes an. Hund laufen sowieso schneller als Menschen, weshalb beim Canicross auch der Trainingszustand des Herrchens oder Frauchens eine zentrale Rolle spielt.

Selbstverständlich zieht der Hund am vorderen Ende der Leine, doch laufen muss der Mensch immer noch selbst. Und bei einer Geschwindigkeit von bis zu 23 Kilometern pro Stunde, kommen Untrainierte schnell außer Atem. Besonders die größeren Schritte, gepaart mit längeren Flugphasen, beanspruchen die Muskulatur stark.

Der Bauchgurt steht während des Trainings ständig unter Spannung, was ein gutes Halten der Rumpfmuskulatur voraussetzt. Bevor mit dem Canicross begonnen wird, sollte der Halter also eine gewisse Grundfitness aufbauen, zum Beispiel durch regelmäßiges Joggen oder Fahrradfahren.

Wer lange nicht sportlich aktiv war oder bereits eine Vorerkrankung hat, sollte sich unbedingt im Vorfeld vom Hausarzt durchchecken lassen. Für alle, die 35 Jahre oder älter sind, ist die Gesundheitsvorsorge-Untersuchung zu diesem Zweck geeignet. Die Kosten werden alle zwei Jahre von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Der Arzt überprüft dann unter anderem, ob eventuelle Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems oder der Nieren vorliegen.

WELCHE AUSRÜSTUNG WIRD FÜR CANICROSS BENÖTIGT?

Carnicross kann nicht mit einem einfachen Halsband und einer normalen Leine betrieben werden. Vielmehr braucht der Hund ein Zuggeschirr, welches auf seinen Körper angepasst ist und perfekt sitzt (zur Übersicht der einzelnen Geschirrarten sowie ihrer jeweiligen Vor- und Nachteile).

Der Halter wiederum benötigt einen Canicrossgürtel und ein paar gute Laufschuhe. Die Leine, welche zum Canicross benötigt wird, nennt sich Jöringleine. Sie sollte zwei Meter lang und an ihrem Ende elastisch sein. Durch die Elastizität werden der Rücken und der Lendenwirbelbereich geschützt.

Ganz wichtig ist, dass der Bauchgurt des Halters über einen sogenannten Panikverschluss verfügt. Nur so kann sich der Läufer in Gefahrensituationen schnell von der Zugleine lösen. Die Kosten für die Anschaffung der Canicross-Ausrüstung, also Geschirr, Jöringleine und Bauchgurt betragen im Schnitt circa 120 Euro.

WIE KANN CANICROSS MIT DEM EIGENEN HUND TRAINIERT WERDEN?

Besonders wichtig ist, dass die Gelenke beim Laufen im Gelände nicht überstrapaziert werden. Mit dem Canicross-Training ist deshalb stets langsam zu beginnen. Die Kommunikation und der rücksichtvolle Umgang zwischen Hund und Halter, die beim Canicross ein Team bilden, sind entscheidend.

Der Halter sollte beim Laufen auf den Schwanz des Hundes achten. Zeigt dieser gerade nach hinten, ist der Körper des Tieres ausbalanciert. Steckt der Hund den Schwanz zwischen die Hinterbeine, hat er Angst. Geht die Rute plötzlich nach oben, ist der Hund abgelenkt, etwa, weil er Wild gesichtet hat.

Dann ist es wichtig, den Hund anzusprechen, damit er nicht plötzlich die Richtung ändert und dem Wild nachjagt. Führt der Hund kreisende Bewegungen mit seinem Schwanz aus, spricht dies für Kreislaufprobleme. In diesem Fall muss der Halter sofort stoppen. Normalerweise ist es jedoch der Halter, der deutlich früher ermüdet, als der Hund.

Das Gelände in dem Canicross betrieben wird, sollte möglichst abwechslungsreich sein, aber dennoch ein gewisses Maß an Sicherheit bieten. Gerade zu Anfang empfiehlst sich der Geländelauf auf offenen Feldern und Wiesen. Fortgeschrittene Teams können sich auch in die Wälder wagen und über Wurzeln, Stöcker und Steine rennen.

Damit der Hund dem Halter beim Laufen unterstützen kann, muss dieser ihn dazu bringen, im gestreckten Galopp zu laufen. Dieser wird ungefähr bei 17 bis 18 Kilometern pro Stunde erreicht. Läuft der Halter nur 15 Kilometer pro Stunde, trabt der Hund eher vorweg und zieht den Halter nicht ausreichend mit. In diesem Fall langweilt sich der Hund auch schnell und verliert möglicherweise die Lust am gemeinsamen Training.

Am Limit läuft ein guter Läufer bei 20 Kilometern pro Stunde. Der Hund könnte auch hier noch schneller laufen, würde der Besitzer mithalten können.

UNSER FAZIT:

Canicross ist ein herausfordernder Sport für Hund und Halter, macht aber auch eine Menge Spaß und trainiert Vier- und Zweibeiner gleichermaßen. Wer Canicross mit seinem Hund ausprobieren möchte, sollte sich die passende Ausrüstung zulegen und sich beim Training nach und nach langsam steigern. Empfehlenswert kann es auch sein, an Canicross-Treffen teilzunehmen und sich die Grundzüge des Sports von erfahrenen Canicrossern erklären zu lassen.

Fotos: Raquel Pedrosa - Fotolia.com Bild 1; Beatrice prève - Fotolia.com Bild 2; Halfpoint - Fotolia.com Bild 3

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