Gleich zwei neue Marken! Chemnitz hat Bock auf Bock!

Braumeister Michael Friedrich (46) erklärt MOPO24-Reporter Ronny Licht, worauf es bei einem guten Bockbier ankommt.
Braumeister Michael Friedrich (46) erklärt MOPO24-Reporter Ronny Licht, worauf es bei einem guten Bockbier ankommt.

Von Ronny Licht

Chemnitz - Sanfter im Geschmack, aber mehr Prozente als ein Pils, oft dunkel gebraut - Bockbier ist unter Kennern schon lange beliebt. Jetzt gibt es in Chemnitz auch zwei helle Starkbiere. Die Brauer sind sicher: Chemnitz hat Bock auf Bock!

Frisch gezapft läuft das helle „KoppBock“ im „Turmbrauhaus“. Braumeister Yves Hänsl (43) überzeugte seinen Chef André Donath (50) mit dieser Idee: „Wir wollten eine Chemnitzer Spezialität produzieren.“

Das helle Bock schmeckt eher mild, hat eine leicht herbe Note. Braumeister Hänsl: „Wir brauen dafür unter anderem mit Smaragd-Hopfen.“

Rund acht Wochen muss das Bock lagern. Als 0,3-Liter-Variante im speziellen „KoppBock“-Glas schenkt das „Turmbrauhaus“ die Spezialität für 2,80 Euro aus.

Yves Hänsl (43) entwickelte im „Turmbrauhaus“ das helle „KoppBock“. Ab heute wird es ausgeschenkt.
Yves Hänsl (43) entwickelte im „Turmbrauhaus“ das helle „KoppBock“. Ab heute wird es ausgeschenkt.

Am Stadtrand hat auch Michael Friedrich (46) in den Braukesseln gezaubert. Er kommt mit einem ebenfalls hellen Bock - gebraut in seiner „Stonewood Biermanufaktur“.

„Ich braue seit über 20 Jahren, ein helles fehlte noch.“ Seit seinem Rückzug mit „Karl’s Brauhaus“ ist er sehr kreativ gewesen - acht verschiedene Sorten hat er parat, vier davon werden bereits im „Hofladen“ (Limbacher Straße 69/71) verkauft.

Auch die anderen Brauereien der Stadt haben Bockbier im Regal: „Braustolz“ macht ein dunkles, „Einsiedler“ führt das „Winterbock Zwickel“, „Reichenbrander“ bietet es in heller und dunkler Variante an.

Im "Hofladen" auf der Limbacher Straße werden Michael Friedrichs Spezialitäten verkauft.
Im "Hofladen" auf der Limbacher Straße werden Michael Friedrichs Spezialitäten verkauft.
An seinen Kesseln in der ehemaligen „Germania-Brauerei“ entwickelt Friedrich neue Biere.
An seinen Kesseln in der ehemaligen „Germania-Brauerei“ entwickelt Friedrich neue Biere.

Fotos: Peter Zschage