Konzept: So soll es mit der neuen Dresdner Woba klappen

Der sozial- und finanzpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Michael 
Schmelich (61).
Der sozial- und finanzpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Michael Schmelich (61).  © Eric Münch

Dresden - Die Grünen streben bei der künftigen städtischen Wohnungsbaugesellschaft (WOBA) eine Hypothek von 20 Prozent an. Eine Neuverschuldung soll es auf keinen Fall geben.

Am Freitag stellten sie ein erstes WOBA-Konzept vor, dass nun mit den Fraktionen von Linken und SPD diskutiert werden soll.

„Wir setzen uns für eine soziale Durchmischung der Stadtteile ein“, so der baupolitische Sprecher Thomas Löser (44). Dafür sollen Freiflächen im gesamten Stadtgebiet weiter geprüft werden. Für 8000 Wohnungen benötige die WOBA Flächen im Gegenwert von 200 Millionen Euro. Bislang sind erst 50 Millionen Euro gegenfinanziert.

„Die WOBA steht auf drei Säulen: Das Eigenkapital aus den Hypotheken der eingebrachten Grundstücke, Fördermitteln des Freistaates und langfristigen Krediten“, so der sozial- und finanzpolitische Sprecher Michael Schmelich (61, Grüne).





Thomas Löser (44), Sprecher für Stadtentwicklung und Bau bei den Grünen.
Thomas Löser (44), Sprecher für Stadtentwicklung und Bau bei den Grünen.  © Eric Münch

Sein Stadtratskollege Johannes Lichdi (52, Grüne) meinte: „Sie muss politisch unangreifbar gemacht werden. In die Neuverschuldung gehen wir nicht“, sagte er und sandte ein Zeichen an die Linken-Fraktion.

Schmelich räumte zugleich ein, dass die kühnen Pläne von Rot-Rot-Grün für die ersten rund 2000 Wohnungen bereits in Verzug sind.

„Wir werden die Wohnungen nicht 2019 schlüsselfertig haben.“ 

Aber die Kooperation habe die Pflicht, alles dafür zu tun, die Grundlagen zu schaffen.


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