Neues von der Augustusbrücke: Jetzt werden die großen Steine freigelegt

Dresden - Die erste Hälfte ist geschafft, nun läuft an der Augustusbrücke in Dresden der zweite Bauabschnitt. Wenn es keine Überraschungen gibt, bleibt die Brücke damit auch in den nächsten zweieinhalb Jahren eine Baustelle - und nicht nur die Brücke.

 Während die eine Hälfte der Augustusbrücke bereits wieder genutzt werden kann, wird an der anderen noch eine Weile gebaut.
Während die eine Hälfte der Augustusbrücke bereits wieder genutzt werden kann, wird an der anderen noch eine Weile gebaut.

Denn neben der Brückensanierung werden auch Gleisbauarbeiten durchgeführt. Weil der Abstand zwischen den Gleisen der beiden Fahrtrichtungen für die neuen Straßenbahnen größer sein muss, sind nicht nur auf der Brücke selbst Bauarbeiten notwendig.

Wie Bauamtsleiter Robert Franke (42) erklärt, werden im kommenden Jahr auf der Sophienstraße die Gleise aufgeweitet und Pflasterarbeiten durchgeführt.

"Dabei wird auch die Haltestelle barrierefrei umgebaut." Auch am Gleisdreieck auf der anderen Elbseite muss gebaut werden.

An der Augustusbrücke werden derzeit die großen Konsolsteine freigelegt, damit sie in der nächsten Woche herausgehoben werden können.

Bis 20. Dezember müssen die Radfahrer auf dem Elberadweg zudem einen Umweg fahren. Solange setzen Fachleute die Außenflächen des achten Bogens instand.

Ebenfalls auf der Neustädter Seite untersuchen Archäologen die Überreste der historischen Brücke aus dem 12./13. Jahrhundert, die danach wieder überbaut werden.

Ob die Baukosten von 25 Millionen Euro reichen werden, ist offen. "Die genaue Zahl wissen wir, wenn wir fertig sind", sagt Abteilungsleiter Andreas Gruner (35).

Bauamtsleiter Robert Franke (42) kann wieder einen Bauabschnitt abhaken. Zu tun gibt es aber noch genug.
Bauamtsleiter Robert Franke (42) kann wieder einen Bauabschnitt abhaken. Zu tun gibt es aber noch genug.  © Steffen Füssel

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