Skisprung-Trainer Stöckl wütend: "Vorspringer schlafen im Hotelflur"

Garmisch-Partenkirchen - Norwegens Skisprung-Cheftrainer Alexander Stöckl hat scharfe Kritik an den Organisatoren des Neujahrsspringens bei der 68. Vierschanzentournee geübt.

Alexander Stöckl aus Österreich, Trainer der norwegischen Skispringer.
Alexander Stöckl aus Österreich, Trainer der norwegischen Skispringer.  © Daniel Karmann/dpa

"Neujahrsspringen Garmisch 2019/2020: Von außen gut organisiert, aber das war es", schrieb der gebürtige Österreicher auf Twitter.

Erklärend und mit Gruß an die Veranstalter in Garmisch-Partenkirchen fügte er hinzu: "Vorspringer schlafen im Hotelflur, keine Container für kleine Nationen. Ich bin nicht amüsiert, Herr Präsident."

Auf der Großen Olympiaschanze wird traditionell an Neujahr das zweite der vier Tournee-Springen ausgetragen. Die Qualifikation fand an Silvester statt.

Der norwegischen Zeitung "VG" berichtete Stöckl, dass andere Gäste nachts in seiner Unterkunft über einen im Flur schlafenden Vorspringer hätten steigen müssen, um zum Gemeinschaftsbad zu kommen.

"Das ist ein Skandal und wenig professionell", sagte Stöckl.

Update 17.10 Uhr: Vierschanzentournee-Macher entschuldigen sich

Die Skisprung-Organisatoren der 68. Vierschanzentournee haben sich für Pannen in den vergangenen Tagen entschuldigt.

Pressechef Ingo Jensen sagte stellvertretend für das Organisationskomitee an Neujahr in Garmisch-Partenkirchen: "Es ist nicht die Art und Weise, wie die Tournee die Sportler behandeln sollte. Wir müssen uns verbessern. Entschuldigung, so etwas sollte nicht wieder vorkommen."

Bei der zweiten Station der Tournee waren mehrere Versäumnisse zusammengekommen, was unter anderem Norwegens Trainer Alexander Stöckl via Twitter monierte.

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