Kind (6) stirbt in Freibad: Wer ist am Tod schuld?

Neumünster - Im Prozess um den Tod eines Sechsjährigen in einem Freibad in Bad Bramstedt werden am Freitag voraussichtlich die Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung gehalten.

Blick auf das Gelände des Freibades "Roland Oase"
Blick auf das Gelände des Freibades "Roland Oase"  © Carsten Rehder/dpa

Möglicherweise fällt das Amtsgericht Neumünster auch sein Urteil.

In dem Prozess müssen sich drei Erzieherinnen und zwei Bademeister wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen verantworten (TAG24 berichtete).

Sie sollen im Juni 2016 bei einem Ausflug in das Freibad nicht ausreichend auf den Sechsjährigen aufgepasst und so dessen Tod fahrlässig verursacht haben.

Das Kind lief demnach nach zwei gemeinsamen Badegängen allein zum Nichtschwimmerbecken zurück.

Zwei Jugendliche entdeckten den Jungen wenig später bäuchlings im Wasser treibend. Er starb am folgenden Tag im Krankenhaus.

Ein Rettungswagen steht vor einem Schwimmbad. (Symbolbild)
Ein Rettungswagen steht vor einem Schwimmbad. (Symbolbild)  © Daniel Schröder/dpa

Titelfoto: Carsten Rehder/dpa


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