Was haben sich all die Eltern nur dabei gedacht? Diese Babynamen wurden 2018 verboten

Neuseeland - Neuseeland scheint ein Land voller kreativer Eltern zu sein. Allein im Jahr 2018 wurden dort Dutzende Namenswünsche abgelehnt, berichtet aktuell der "NZHerald". Einige Namen hatten nicht einmal Buchstaben, sondern lediglich römische Zahlen. So gab es zwei Familien, die ihr Kind II nennen wollten (die Zahl Zwei in römischen Zahlen) und eine, die ihr Kind III nennen wollte (die Zahl Drei in römischen Zahlen).

Kein "Allah" in Neuseeland...
Kein "Allah" in Neuseeland...  © 123RF

Kürzlich veröffentlichte die neuseeländische "Abteilung für innere Angelegenheiten" eine Liste der Namen, die im Land 2018 wohl für immer "verbannt" wurden.

Für die Eltern, deren Wunsch man nicht nachkam, sicherlich ein Ärgernis, für viele andere vermutlich ein großer Spaß und für manch ein Kind die Rettung vor einem Leben voller Peinlichkeiten.

So kamen die Babys um folgende Namen gerade noch einmal herum:

Eine Familie wollte ihr Kind "Allah" nennen und hätte damit vermutlich Gotteslästerung begangen und außerdem Millionen von Muslimen gegen sich aufgebracht. Ihr Kind dürfte der neuseeländischen Regierung wohl ein Leben lang dankbar sein, dass sie eingriff.

Nicht sehr kreativ schien der Wunsch zu sein, das eigene Kind "King" zu nennen. Das wollten in Neuseeland allein im Jahr 2018 sechs verschiedene Elternpaare. An dem Namen "Prince" scheiterten vier Familien.

Queen, Miss oder Sir: So wird in Neuseeland kein Kind heißen

Keine Miss und keine Queen in Neuseeland...
Keine Miss und keine Queen in Neuseeland...  © 123RF

Ein Elternpaar wollte schlauer sein und versuchte es mit dem deutschen Wort "Prinz". Doch auch dieser Namenswunsch wurde abgelehnt.

Die zuständige Behörde konnte weder bei dem Vornamen "Queen" (dt. Königin), noch bei der alternativen Variante "Majesty" (Majestät) lachen. Neuseeland verzichtete auf zwei Queens und immerhin eine "Majestät".

Sechs Familien versuchten ihrem Kind den Namen "Royal" zu geben und ebenso viele scheiterten an der Neuseeländischen Regierung. "Judge" (dt. Richter), "Major" und "Sir" fielen jeweils einmal durch.

Einige Frauenrechtlerinnen dürfte das Verbot des Namens "Miss" (dt. Fräulein) gefallen - wollen sie diese Wortschöpfung doch am liebsten komplett verbieten lassen. Zwei Familien mussten diesen Namenswunsch aufgeben. Doch es gab noch weitere Namen die abgelehnt wurden.

Diese Namen wurden 2018 in Neuseeland außerdem verboten

Vielleicht besser, dass es diese Namen nicht geben wird...
Vielleicht besser, dass es diese Namen nicht geben wird...  © 123RF
  • Avaya-Royal
  • Duke
  • Emperor
  • Emprah
  • Gunner
  • Heaven-Princezz-Star
  • Hunter-Rhouge
  • Jahstice
  • Jusdyce
  • Justus
  • Kiing
  • Kingdavid
  • Kyro-King
  • Lee-Royal
  • Majestee-Honours
  • Messiah
  • Prince-Ryder
  • Princess-Dixie-Rose
  • Rhoyal-Kahurangi
  • Rogue
  • Roil
  • Royaale
  • Royale
  • Royale-Bubz
  • Royality
  • Royalty
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  • Saint
  • Sire
  • Zdiam-Bishop
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