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Kippt das Alkoholverbot in der Neustadt?

Dresden - Hättet Ihr’s gewusst? Seit zehn Jahren gilt in der Neustadt ein Alkoholverbot. Per Polizeiverordnung ist es untersagt, zwischen 22 und 5 Uhr führ im Straßenverkauf Alkohol abzugeben. Das könnte jetzt anders werden. Doch vorher sollen die Neustädter befragt werden, wie sie die Regelung überhaupt finden.
Trinken auf offener Straße? In der Neustadt ist Abends der Nachschub abgeschnitten: Ab 22 Uhr gilt dort ein Verbot für den Straßenverkauf von Alkohol.
Trinken auf offener Straße? In der Neustadt ist Abends der Nachschub abgeschnitten: Ab 22 Uhr gilt dort ein Verbot für den Straßenverkauf von Alkohol.

Von Dirk Hein und Hermann Tydecks

Dresden - Hättet Ihr’s gewusst? Seit zehn Jahren gilt in der Neustadt ein Alkoholverbot. Per Polizeiverordnung ist es untersagt, zwischen 22 und 5 Uhr führ im Straßenverkauf Alkohol abzugeben. Das könnte jetzt anders werden. Doch vorher sollen die Neustädter befragt werden, wie sie die Regelung überhaupt finden.

Die Mehrheit im Stadtrat steht eigentlich. Nahezu alle Fraktionen wollen das aus ihrer Sicht überholte Alkoholverbot vom Tisch haben. „Es ist an der Zeit, die Verordnung zu kippen, denn nutzlose Einschränkungen brauchen wir nicht“, so Jacqueline Muth (34, Linke).

Auch FDP-Ortsbeirätin Benita Horst (37) will die Regelung loswerden. „Probleme mit Ruhestörern und Randalierern löst man nicht mit einen Alkoholabgabeverbot.“

Doch vorher können noch bis 20. Februar Bewohner des Kneipenviertels, aber auch angrenzender Wohngebiete de facto über die Regelung abstimmen.

Die Linke verteilt dazu 7 000 Umfragekärtchen per Briefwurfsendung. Weitere Karten werden in Kneipen und Spätshops ausgelegt. So soll ein Stimmungsbild erfragt werden.

„Wir wollen keine Pseudo-Beteiligung. Wir werden die Ergebnisse respektieren. Sollte eine Mehrheit die aktuellen Regelungen behalten wollen, müssen wir darüber reden“, so Frau Muth weiter. Wer online an der Umfrage teilnehmen will: www.linke-fraktion-dresden.de/politik/kampagne

Soll das Alkoholverbot gekippt werden?

Kai Förster (22), Student und Anwohner: Ich finde das Verbot gar nicht schlecht. Wer unbedingt sein Bier auf der Straße trinken will, muss halt ein paar Meter weiter laufen. In Dresden entwickeln sich außerdem langsam Großstadtprobleme, die mit dem nächtlichen Alkoholkonsum nur noch verstärkt werden.

Edelgard Nittel (66), Rentnerin: Eine schwierige Frage. Meine Tochter wohnt hier, da bin ich noch unentschlossen. Wenn sich die Leute mit Alkohol benehmen würden, wäre das Verbot nicht notwendig. Aber Betrunkene pöbeln auch schneller. Generell glaube ich aber, dass strikte Verbote nicht zielführend sind.

Andreas Rajchert (46), Anwohner und Künstler: Ich bin gegen das Verbot. War selbst schon betroffen und bekam kein Bier. Das war blöd. Ich kenne Läden, die sich nicht dran halten. Ich glaube, wer sein Bier will, der kommt auch trotz des Verbotes irgendwie ran.

Mario Belafi (34), Techniker und Anwohner: Ich bin gegen das Verbot. Es stört mich persönlich zwar nicht, aber ich finde, dass Spätshops und Straßenverkauf zur Neustadt dazugehören. Ich glaube auch nicht, dass mit Alkohol mehr Gewalt herrschen würde.

Hatice Özbingöl (47), ABC-Spätshop-Betreiberin: Ja, ich bin natürlich gegen das Verbot. Die Leute würden ja gerne trinken, Alkohol macht an diesen Nächten den größten Teil des Umsatzes aus. Wenn der Straßenverkauf wieder erlaubt wird, würde ich auch wieder länger öffnen. So aber lohnt es sich nicht und ich schließe Freitag und Samstag schon 22 Uhr.

Axel Schellig (34), Wirt und Inhaber „Little Creatures“: Ich bin für den Alkohol-Ausschank auf der Straße. Ich glaube nicht, dass ich dadurch Kundschaft verliere und weniger Gäste ins „Little Creatures“ kommen. Den einzigen Vorteil, den ich im Verbot sehe: Es finden sich weniger Bierflaschen und Scherben auf der Straße.

Jacqueline Muth (34, Linke) verteilt in der Neustadt die Umfrage-Postkarten.
Jacqueline Muth (34, Linke) verteilt in der Neustadt die Umfrage-Postkarten.

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