AfD spricht von "Sprengstoffanschlag" auf Parteibüro: Polizei hat jedoch anderen Verdacht

Neuwied/Koblenz - Unbekannte Täter haben am Montagabend in Neuwied die Schaufensterscheibe eines Parteibüros beschädigt.

In einer Mitteilung sprach die Landtagsfraktion von einem "Sprengstoffanschlag" (Symbolfoto).
In einer Mitteilung sprach die Landtagsfraktion von einem "Sprengstoffanschlag" (Symbolfoto).  © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Zu dem Zeitpunkt war niemand mehr in dem Büro, der Sachschaden werde auf rund 2500 Euro geschätzt, sagte ein Polizeisprecher in Koblenz am Dienstag.

Die AfD-Landtagsfraktion sprach in einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung von einem "Sprengstoffanschlag" auf ihr Wahlkreisbüro in Neuwied.

Dieser Darstellung widersprach die Polizei. Es habe sich wohl um Böller oder andere Silvester-Feuerwerkskörper gehandelt, so der Sprecher.

Die typischen Papier-Ummantelungen seien auch vor Ort gefunden worden, auch wenn nicht klar war, was genau abgefeuert worden sei.

Aber: "Den Sprengstoffexperten mussten wir nicht holen."

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