Eifersüchtiger Ex schlägt und vergewaltigt Freundin, doch das ist noch nicht alles

Leeton (New South Wales, Australien) - Phillip Michael Summerfield (44) hat aus Eifersucht seine damalige Partnerin blutig geschlagen und sie anschließend vergewaltigt.

Phillip Summerfield (44).
Phillip Summerfield (44).  © Screenshot/Facebook/Phil Summerfield

Der Australier, der auch Drogen konsumierte, und das Opfer wurden 2014 ein Paar und lebten zwei Jahre lang in einem Haus in Leeton. Wie die "Daily Mail" berichtet, war die Beziehung alles andere als harmonisch. Oft wurde der 44-Jährige gewalttätig. Er schlug seine Partnerin regelmäßig, weil er dachte, sie würde ihm fremd gehen.

Die Frau konnte sich all die Jahre aus Angst nicht wehren und ließ die Prügelattacken über sich ergehen. 2016 fasste sie dann endlich den Entschluss, ihn zu verlassen. Lange hielt die Trennungsphase nicht. Bereits im Jahr darauf zog sie wieder bei Summerfield ein - ein fataler Fehler, wie sich später herausstellte.

Am 1. April 2017 schlug er wieder zu - diesmal mit einem Baseballschläger. Sechs Wochen später, am 10. Mai, eskalierte die Situation so richtig. Die beiden saßen im Auto, als Summerfield seine Partnerin anschrie und sie nach einem Mann namens Adam fragte.

Dann schlug er das Opfer mehrfach ins Gesicht, bis es blutete. Am Haus der 44-Jährigen angekommen, befahl Summerfield seiner Freundin, sich in sein Bett zu legen. Dort vergewaltigte er die Frau, deren Gesicht immer noch blutüberströmt war.

Der Mann wurde zu sieben Jahren Haft verurteilt. (Symbolbild)
Der Mann wurde zu sieben Jahren Haft verurteilt. (Symbolbild)  © 123RF

Das Opfer stellte sich der Polizei, am 18. Mai 2017 wurde Summerfield festgenommen. Ein Jahr später begann sein Prozess, bei dem er alle Taten zugab und sich entschuldigte. Der Australier wurde zu sieben Jahren und vier Monaten Gefängnis verurteilt. Bevor der 44-Jährige seine Haftstrafe antreten musste, kam er noch in eine Entzugsklinik.

In der Zeit der Therapie hatten laut "Daily Mail" Opfer und Täter regelmäßig über SMS Kontakt. In mehreren Nachrichten drohte er seiner nun Ex-Partnerin an, ihr "das Genick zu brechen" und sie erneut zu vergewaltigen. Aus Angst, Summerfield würde sie finden und töten, ging die Frau erneut zur Polizei.

In einem Gespräch mit der Polizei soll der Australier sogar offen gesagt haben: "Sie soll besser das Land verlassen, damit ich sie nicht in die Finger bekomme".

Summerfield sitzt nun hinter Gitter und wird bis Dezember 2023 nicht für eine Bewährungsstrafe zugelassen.

Titelfoto: Screenshot/Facebook/Phil Summerfield


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