US-Cops verhaften Teenagerin und haben direkt im Dienst-Van Sex mit ihr!

New York (USA) - Vergewaltigten zwei US-Cops aus New York eine 18-Jährige in ihrem Van (TAG24 berichtete)? Diese Frage beschäftigte die Justiz monatelang, bevor es am Donnerstag Antworten gab. Das mutmaßliche Opfer (19) war danach wütend.

Anna Chambers (19) auf einem Facebook-Selfie.
Anna Chambers (19) auf einem Facebook-Selfie.  © Facebook/Screenshot/Anna Chambers

"Fick das Justizsystem..." wütete die heute 19-Jährige auf Twitter. Die Amerikanerin ist nur unter ihrem Facebook-Namen, Anna Chambers, bekannt. Dabei soll es sich laut "ABC7NY" jedoch lediglich um ein Pseudonym handeln.

Chambers hatte behauptet, dass die Polizisten Eddie M. (39) und Richard H. (34) sie am 15. September 2017 gemeinsam vergewaltigt hatten. Die beiden Cops waren an jenem Abend im Undercover-Einsatz und hatten gegen 19.30 Uhr ihren Posten unerlaubt verlassen.

Statt nach Vorschrift zu handeln, fuhren sie mit ihrem Van nach Gravesend in Brooklyn. Dort nahmen sie Anna Chambers gegen 20 Uhr fest, weil sie und ihre Begleiter Marihuana im Getränkehalter ihres Autos gebunkert hatten.

Im Gegensatz zu Chambers ließen Eddie M. und Richard H. deren Begleiter einfach laufen. Mit der Teenagerin hatten die Männer dann jedoch mehr vor: Sex in ihrem Van. Den bekamen sie von dem Mädchen dann auch, das behauptete während des "Dreiers" in Handschellen gewesen zu sein.

Nach dem Geschlechtsverkehr gaben die Cops Chamber im Gegenzug ihre Drogen zurück. Die Polizisten haben den Vorfall danach weder ihrem Vorgesetzten noch sonst jemandem gemeldet und waren nicht befugt, die Festnahme aufzuheben oder die Inhaftierte gemäß der Anklage freizulassen.

Bezirksstaatsanwalt Eric Gonzalez zeigte sich unzufrieden

Hatte Anna Chambers freiwillig Sex mit den Cops?
Hatte Anna Chambers freiwillig Sex mit den Cops?  © Facebook/Screenshot/Anna Chambers

Frühere Anklagen wegen Vergewaltigung gegen die Beamten wurden bereits im März fallengelassen, nachdem ein Richter entschieden hatte, dass Chambers Geschichte zu widersprüchlich sei.

Deren Anwalt, Michael David, zeigte sich bereits nach diesem Urteil entsetzt: "Es ist empörend, dass sie meine Mandantin vergewaltigen und keine Gefängnisstrafe verbüßen müssen."

Doch für das mutmaßliche Opfer kam es am Donnerstag noch schlimmer, denn die Angeklagten kamen mit fünf Jahren auf Bewährung davon. Sie hatten zwar den Rest der Vorwürfe bestätigt, nur nicht den der Vergewaltigung - behaupteten, dass der Sex einvernehmlich gewesen wäre.

"Diese Angeklagten haben einen schockierenden Machtmissbrauch begangen, den sie schließlich eingestanden haben", sagte Bezirksstaatsanwalt Eric Gonzalez. "Obwohl ich es vorgezogen hätte, wenn sie im Gefängnis gelandet wären, sind sie nicht länger Mitglieder unserer Polizeidienststelle und werden nach dem heutigen Vorbringen zu Straftätern verurteilt."

Verteidiger Peter Guadagnino äußerte sich ebenfalls: "Es gab keine Handschellen, es gab keinen Zwang, es war einvernehmlich, nur damit sie nicht beschuldigt wurde, Drogen zu besitzen. Und das war es auch."

Wer letzten Endes die Wahrheit sagte, wird somit wohl nie aufgeklärt werden.

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