Frau bestellt 200 Männer zum Tinder-Date: Was dann passiert, ist echt mies

New York - Auf die Dating-Plattform Tinder kann die Suche nach einem Partner schnell zum Spießrutenlauf werden. Für ein paar Hundert Männer in New York kam es jetzt ganz dicke.

Natasha Aponte rief in New York einen Wettkampf um ein Date mit ihr aus.
Natasha Aponte rief in New York einen Wettkampf um ein Date mit ihr aus.  © Screenshot Instagram/davidpepe_

Sie wurden offenbar Opfer eines miesen Streiches. Aber von vorn: Jeder der Männer flirtete über Tinder mit einer Frau namens Natasha Aponte, schickten sich Nachrichten hin und her und warteten sehnsüchtig auf ein Date. Doch die Angebetete vertröstete die Männer immer wieder, bis sie sich in der vergangenen Woche endlich verabredete.

Ohne voneinander zu wissen, fanden sich Natashas Verehrer am Sonntag am Union Square in New York ein - und trauten ihren Augen kaum. "Ich kam dorthin und es waren wahrscheinlich 150 bis 200 Leute draußen", wird einer der Tinder-Männer von der "New York Times" zitiert.

"Alle sahen sich an und versuchten, die Situation zu verstehen. Dann wussten wir, dass wir reingelegt wurden." Statt auf Natasha trafen die Männer zunächst auf eine kleine Bühne, auf der ein DJ spielte, sowie ein Video-Team, das vor Ort filmte.

Wenig später tauchte eine Frau auf, die sich als Natasha ausgab und vor die Menge trat, um das Wort zu ergreifen.

Natasha Aponte lässt Tinder-Männer um sie buhlen

Zu den Challenges der Männer gehörte es unter anderem, Liegestütze zu machen.
Zu den Challenges der Männer gehörte es unter anderem, Liegestütze zu machen.  © Screenshot Instagram/davidpepe_

"Ich muss ein Geständnis ablegen", sagte sie. "Jeder wurde heute hierher gebracht, um ein Date mit mir zu haben." Doch Natasha hatte nicht etwa die Absicht, ein Gruppendate zu veranstalten. Vielmehr sollten die Männer in einem Wettkampf um sie buhlen. Mit dem Gewinner würde sie sich dann treffen.

Von vornherein aussortiert wurden alle, die kleiner als 1,77 Meter waren, Jimmy hießen oder in einer Beziehung schon einmal verlassen wurden. Von den übrigen Anwesenden verlangte Natasha unter anderem, Liegestützen zu machen und im Sprint gegeneinander anzutreten.

Wie der eigentümliche Wettbewerb ausging und ob Natasha mit dem Gewinner tatsächlich auf ein Date ging, blieb zunächst unklar. Darum soll es aber eigentlich auch gar nicht gegangen sein. Laut "New York Times" steckt hinter der Aktion der Social-Media-Star Rob Bliss, der für seine viralen Videos bekannt ist.

Auf seinem Twitter-Account kündigte der US-Amerikaner einen Clip an, der alles aufklären soll, und bat darum, nicht voreilig zu urteilen. Dennoch erntete Natashas Tinder-Betrug schon jetzt eine Menge Kritik. Viele der Männer fühlen sich betrogen und vorgeführt.

"Da waren Kerle mit Blumen und Briefen, aufgeregt, sie zu treffen. Ihre Gesichter waren voller Trauer, als sie die Wahrheit verkündete", schrieb ein User in den Internet-Kommentaren.


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