Frau wird vom Nachbarn erschossen, weil er sie für ein Reh hält

Rosemary Billquist wurde erschossen, weil sie mit einem Tier verwechselt wurde.
Rosemary Billquist wurde erschossen, weil sie mit einem Tier verwechselt wurde.

New York - Jamie Billquist hatte sich bereits so auf das gemeinsame Thanksgiving-Fest mit seiner Gattin Rosemary (43) gefreut. Doch aus dem gemeinsamen amerikanischen Brauch des Erntedankfests wurde es nichts, weil seine Frau erschossen wurde.

An einem Mittwochabend hatte sich die 43-Jährige die Hunde Stella und Sugar geschnappt, um mit ihnen einen Runde Gassi zu gehen. Dazu hatte sich die US-Amerikanerin in ein nahe dem Wohnhaus gelegenes Feld begeben, wo sie mit den Tieren einen Spaziergang machte.

Es fielen Schüsse und die Hunde kehrte allein nach Hause zurück. "Ich dachte mir schon, dass irgendetwas Rosemary passiert sein könnte. Vielleicht war sie gestürzt", sagte der Ehemann der Washington Post. Doch die Wahrheit war noch schlimmer.

Thomas B. Jadlowski , ein Nachbar und Jäger hatte die Frau für ein Reh gehalten und deshalb aus circa 200 Metern geschossen und voll ins Schwarze getroffen. Als er den menschlichen Schrei wahrnahm, rannte er sofort los und und versuchte, erste Hilfe zu leisten, indem er die Wunde stillte. Die 43-Jährige wurde, nachdem er den Notruf verständigt hatte, ins Krankenhaus gebracht, wo sie verstarb.

"Es war einfach grauenhaft und wird mich für den Rest meines Lebens verfolgen", so der Jäger über seine unglückliche Tat zu Buffalo News.

Auch wenn die Untersuchungen zu dem Todesfall noch andauern, wird gegen den Nachbarn bereits ermittelt. Dieser tötete die Frau nach Sonnenaufgang, wo es auch schon nicht mehr erlaubt ist, auf Wildtiere zu schießen. Auf Menschen schon gar nicht.


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