Antibiotika bringen nichts: Gefährliche Keime breiten sich rasant aus

Newcastle - Sie können schwerwiegende, für den Menschen gefährliche Infektionen auslösen und sich offenbar mit Leichtigkeit über große Distanzen verbreiten.

Forscher fanden multiresistente Keime in der norwegischen Arktis. (Symbolbild)
Forscher fanden multiresistente Keime in der norwegischen Arktis. (Symbolbild)  © 123RF

Die Rede ist von multiresistenten Keimen. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, haben Forscher der Universität Newcastle eine erschreckende Entdeckung gemacht.

Demnach fanden sie die Bakterien im Boden der norwegischen Arktis, mehr als 12.000 Kilometer von ihrem Ursprungsort im indischen Grundwasser entfernt.

Wie die Keime dorthin gelangt sind, ist unklar. Vermutet wird, dass Zugvögel sie über die Nahrung aufnahmen und bis nach Spitzbergen transportierten, wo sie sie ausschieden.

Besorgniserregend ist vor allen Dingen, dass die Bakterien für diese lange Reise offenbar nur drei Jahre brauchten.

Bei Menschen können die Keime heftige Infektionen auslösen, die nicht selten tödlich enden. Antibiotika ist in diesem Fall machtlos.

Demnach sterben allein in der EU jährlich 33.000 Menschen durch multiresistente Keime.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0