Erektionsstörungen: Mann erschießt Arzt nach Penis-Operation

Die Operation wurde gar nicht von dem Urologen durchgeführt, sondern von anderen Ärzten (Symbolbild).
Die Operation wurde gar nicht von dem Urologen durchgeführt, sondern von anderen Ärzten (Symbolbild).  © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Newport Beach (Kalifornien) - Nach einer verpfuschten Penis-Operation hatte Stanwood E. Erektionsprobleme und kaum noch Lust auf Sex. Seine Freundin konnte den Zustand nicht ertragen und verließ ihn daraufhin.

Der damals 52-jährige Zahnarzt wartete ganze 20 Jahre lang, bis er sich an dem Arzt, der ihm zu der OP geraten hatte, rächte.

Er fuhr nach Newport Beach und streckte den Urologen Ronald G. (✝53) mit zehn Schüssen nieder. Der Mann starb noch am Tatort.

Angemeldet hatte sich Stanwood E. bei seinem Opfer, das die OP damals gar nicht selbst durchgeführt hatte, unter dem falschen Namen Allen Gold. Nach dem Mord sagte er zu einer Krankenschwester: "Ich bin verrückt. Ruf die Polizei!"

Nochmal fünf Jahre vergingen, ehe der mittlerweile 79-jährige Stanwood E. am Freitag den 15. September verurteilt wurde, berichtet die "New York Post".

Das Gericht konnte seiner Argumentation "unschuldig wegen Unzurechnungsfähigkeit" nicht zustimmen und verurteilte ihn zur Höchststrafe: Lebenslänglich.

Titelfoto: Hauke-Christian Dittrich/dpa


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0