Reporter meldet sich krank, Tausende Kollegen machen sich drüber lustig

Kansas City (USA) - Ein Verkehrsreporter wollte sich bei seinem Arbeitgeber per E-Mail krankmelden. Dummerweise sendete er die Nachricht an den ganzen Konzern.

Kollege Jonathan McCall betete an seinem Arbeitsplatz bei Kerzenschein.
Kollege Jonathan McCall betete an seinem Arbeitsplatz bei Kerzenschein.  © Screenshot/Twitter/Jonathan McCall

Die Krankmeldung von Verkehrsreporter Nick Vasos hätte eigentlich nur an das Personalbüro gemailt werden müssen. Doch aus Versehen ging die E-Mail an einen Verteiler für extrem wichtige Nachrichten, die danach an alle Angestellten weitergeleitet werden.

So erhielten mehrere Tausend Journalisten, Reporter und Medienschaffende der amerikanischen NexstarNation-Gruppe die "super wichtige" Nachricht.

Und nahezu keiner ließ es sich nehmen, darauf einzugehen.

Sogar im Fernsehen und in einigen Tageszeitungen wurde darüber berichtet. Doch auf Twitter und per Mail erhielt Nick Vasos noch viele Genesungswünsche mehr.

Während der Hashtag #PrayersForNick auf Twitter viral ging, wurde im gesamten Unternehmen der E-Mail-Verteiler abgeschafft. Zu viele Reaktionen verstopften die Postfächer des Kollegiums.

Vasos' direkte Kollegen im Büro hatten vermutlich am meisten Spaß an der Aktion. Sie dekorierten seinen Schreibtisch zu einem Schrein, hielten dort Mahnwachen ab und spielten den Film "Ferris macht blau" nach, berichtet Fox News, der Sender gehört ebenfalls zu dem Konzern.

Nick Vasos soll sich derzeit auf dem Weg der Besserung befinden. Es handele sich lediglich um eine Grippe. Er gab seinen Kollegen über Twitter den Tipp mit auf den Weg, nicht mehr an solche Verteiler Krankmeldungen zu versenden.

Nick Vasos' Tipp

Die Reaktionen auf Twitter

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