Um Wechsel zu erzwingen: Neymar trainiert in China lieber allein

Paris - Superstar Neymar zieht jetzt alle Register um seinen Wechsel zurück zum FC Barcelona zu erzwingen. Neueste Provokation: Er trainiert lieber alleine, als mit seinen Teamkollegen in China.

Neymar und Trainer Thomas Tuchel. Der Deutsche gilt als großer Fan und Befürworter des Brasilianers. Ob die beiden kommende Saison noch zusammenarbeiten, ist jedoch fraglich.
Neymar und Trainer Thomas Tuchel. Der Deutsche gilt als großer Fan und Befürworter des Brasilianers. Ob die beiden kommende Saison noch zusammenarbeiten, ist jedoch fraglich.  © Thibault Camus/AP/dpa

Laut dem spanischen Blatt "Sport" geht die Seifenoper um PSG-Diva Neymar in die nächste Runde. Der Brasilianer möchte unbedingt zurück zum FC Barcelona und nicht mehr für die Franzosen auflaufen.

Problem dabei: PSG möchte den 27-Jährigen nur abgeben, wenn der Preis stimmt, oder aber erst im kommenden Sommer.

Wie die "Sport" am Mittwoch bereits titelte, soll PSG-Sportdirektor Leonardo Neymar dazu den Deal vorgeschlagen haben, dass wenn er noch eine Saison in der Stadt der Liebe bliebe, er ihm im kommenden Sommer bezüglich eines Wechsels keine Steine in den Weg legen würde.

Ein Transfer in diesem Sommer müsste dem französischen Serienmeister mindestens 180 Millionen Euro einbringen. Der FC Barcelona hingegen scheint wohl auch aufgrund des Griezmann-Transfers diese Summe auf keinen Fall berappen zu können.

Ungeachtet dessen, zieht Neymar seine One-Man-Show weiter durch. Während er sich mit seinen Teamkollegen um Kylian Mbappé und dem deutschen Keeper Kevin Trapp noch bis zum 4. August auf großer China-Marketing-Reise auf die kommende Saison vorbereitet, trainiert er weiter allein. Offiziell, um nach seiner Knöchelverletzung wieder richtig fit zu werden.

Seit Ende der Sommerpause, aus welcher der 97-fache brasilianische Nationalspieler ebenfalls zu spät zu den Franzosen zurückkehrte, hat der 222-Millionen-Mann von 2017 noch kein Testspiel für die Pariser bestritten.

PSG-Besitzer Nasser Al Khelaifi soll sich laut "DailyMail" am 15. August mit dem Präsidenten der Katalanen, Josep Bartomeu, am Rande einer Zusammenkunft der ECA (European Club Association) in Liverpool treffen, um über einen möglichen Neymar-Deal zu sprechen.

Ob es dabei eine Einigung in der Causa Neymar zwischen den Vereinen gibt, bleibt abzuwarten.

Großer Spieler, eigener Kopf. Superstar Neymar versucht sich in der Wechselposse um seine Person durchzusetzen.
Großer Spieler, eigener Kopf. Superstar Neymar versucht sich in der Wechselposse um seine Person durchzusetzen.  © Frank Augstein/AP/dpa

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