Film-Star macht überraschendes Geständnis: "Ich habe eine starke Sexualität"

Hollywood - Sie ist schön, erfolgreich und mega sexy: Nicole Kidman ist nicht nur eine beliebte Schauspielerin, sondern auch ein Sexsymbol. In vielen ihrer Rollen offenbarte sie ihre verruchte Seite. In einem Interview mit dem Frauenmagazin "Marie Claire" plauderte sie einige brisante Dinge über sich aus.

Nicole Kidman lässt sich gern mal von ihrer Sexualität leiten.
Nicole Kidman lässt sich gern mal von ihrer Sexualität leiten.  © Vianney Le Caer/gtres/dpa

Trotz ihrer erotischen Ausstrahlung wirkt die 51-Jährige auf dem Roten Teppich zumeist stark und unnahbar. Umso überraschender fällt ihre Antwort auf die Frage aus, ob sie ein eher rationaler oder gefühlsbetonter Mensch ist.

"Ich bin ein gemischter Typ, würde aber sagen, dass ich von meinen Gefühlen dominiert bin." Dann wird sie etwas konkreter und gesteht: "Ich habe eine starke Sexualität. Es ist ein großer Teil von mir und meiner Existenz."

Wow! Eine solche Offenheit hätte man von der Schauspielerin, die in Hawaii geboren wurde und in Sydney aufwuchs, gar nicht erwartet. Später jedoch spricht sie auch ernstere Themen an.

Als Botschafterin für "U.N. Women" ist sie schon lange ein Verfechter der Frauenrechte. So entgingen ihr auch die etlichen Missbrauchsvorwürfe gegen einige Regisseure, wie beispielsweise Roman Polanski, nicht.

So falle ihr es extrem schwer, seine Filme zu schauen: "Ich navigiere das sozusagen durch meinen moralischen Kompass. Aber was macht man nun damit? Verbietet man es? Ich habe keine Antwort darauf."

Kidman ist das Thema häusliche Gewalt genauso wichtig. Statt wegzusehen, müsse man handeln. "An dem Tag, als ich einen Preis für meine Rolle bekam, fuhr ich nach San Francisco, um dort eine Spendenaktion für häusliche Gewalt zu machen. Es ist wahrscheinlich der Katholik in mir. Sobald du etwas bekommst, musst du sofort etwas zurückgeben", gibt die Schauspielerin zu.

Kidman ist derzeit in der Serie "Big Little Lies" zu sehen, in der sie eine unter häusliche Gewalt leidende Frau spielt.

Titelfoto: Vianney Le Caer/gtres/dpa


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