Arzt soll zahlreiche Frauen mit eigenem Sperma befruchtet haben

Hat ein Arzt sein eigenes Sperma in einer Befruchtungsklinik verwendet, um über 60 Kinder zu zeigen? (Symbolbild)
Hat ein Arzt sein eigenes Sperma in einer Befruchtungsklinik verwendet, um über 60 Kinder zu zeigen? (Symbolbild)  © DPA

Rotterdam - Es sind unglaubliche Vorwürfe, die sage und schreibe 23 Familien einem niederländischen Chefarzt vor Gericht vorwerfen.

Wie die Zeitung "AD" berichtet, soll der Angeklagte zahlreiche Frauen in der Befruchtungsklinik Bijdorp bei Rotterdam mit seinem eigenen Sperma schwanger werden lassen haben.

Demnach soll er Vater von mindestens 60 Kindern sein.

Allerdings ist es nicht so leicht, die Vorwürfe zu beweisen. Der ehemalige Chefarzt verstarb kürzlich im Alter von 89 Jahren. Auch die Klinik, in der er arbeitete, wurde inzwischen geschlossen.

Während seiner Lebzeiten verweigerte er stetig einen DNA-Test. Auch die Witwe des Mannes möchte nicht, dass die Spuren geprüft werden.

Vor Gericht soll nun eine Probe erzwungen werden. Dafür soll ein persönlicher Gegenstand des Verstorbenen verwendet werden, um einer Exhumierung aus dem Weg zu gehen.

Die Familien waren durch Fotos, auf denen die Kinder, die in der Klinik gezeugt wurden, allesamt äußerst ähnlich aussahen, auf den schockierenden Verdacht gestoßen.


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