Niedrigwasser: Auf der Elbe können kaum noch Schiffe fahren

Hannover - Auf der Elbe im Norden können wegen Niedrigwassers derzeit so gut wie keine Schiffe fahren.

Die Elbfähre "Tanja" überquert bei Niedrigwasser den Fluss bei Neu Darchau.
Die Elbfähre "Tanja" überquert bei Niedrigwasser den Fluss bei Neu Darchau.  © DPA

Vor allem im Bereich der Mittelelbe zwischen Dömitz im Südwesten Mecklenburgs und dem niedersächsischen Hitzacker lägen die Pegel derzeit niedrig, hieß es vom zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts (WSA) Lauenburg.

Zwei Elbfähren mussten wegen Niedrigwassers bereits am 9. Juli schon einmal ihren Betrieb einstellen. Betroffen davon war zum Beispiel Fähre "Tanja" zwischen Neu Darchau und Darchau. Zwischenzeitlich konnten dort wieder Fahrgäste zur anderen Elbseite übersetzen. Doch zuletzt sind die Pegelstände wieder gefallen.

Vergangenen Mittwoch musste die Fähre ihren Betrieb wieder stoppen. Am Freitag lag der Pegel der Elbe an der dortigen Messstelle bei 80 Zentimetern. Zum Vergleich: Der niedrigste Stand, der in Neu Darchau in den vergangenen Jahrzehnten gemessen wurde, lag im Jahr 1947 bei 67 Zentimetern.

Eine andere Elbfähre zwischen Lenzen und Pevestorf hatte am vergangenen Donnerstag den Betrieb ein weiteres Mal eingestellt, wie der Betreiber auf der Internetseite mitteilte. In Lenzen wurden 76 Zentimeter gemessen. An der nahe gelegenen Messstelle in Gorleben betrug der Pegel am Freitag sogar nur noch 66 cm.

Schon vor knapp drei Wochen konnte die Fähre wegen Niedrigwassers vorübergehend nicht übersetzen. Die Fähre "Amt Neuhaus" kann hingegen noch fahren. Sie verbindet die an der Elbe liegenden Orte Bleckede und Neu Bleckede.


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