Trotz Verfolgung: Gejagter Problemwolf noch immer am Leben

Nienburg/Hannover - Ein Ende Januar zum Abschuss freigegebener Wolf in Niedersachsen ist noch immer am Leben. Das bestätigte eine Sprecherin des niedersächsischen Umweltministeriums am Sonntagnachmittag.

Wegen des Wolfs lassen viele Eltern ihre Kinder nicht mehr im Wald spielen.
Wegen des Wolfs lassen viele Eltern ihre Kinder nicht mehr im Wald spielen.

Der Leitwolf des sogenannten Rodewalder Rudels darf mit behördlicher Genehmigung abgeschossen werden, weil er wolfsabweisende Zäune überwunden und Rinder in einer Herde angegriffen hat.

Die Suche nach dem Rüden mit der Kennung GW717m gestaltet sich für das Ministerium schwieriger als zunächst gedacht.

Das Territorium des Rodewalder Rudels im Landkreis Nienburg, der Region Hannover und im Heidekreis erstreckt sich über rund 200 Quadratkilometer.

Vor genau zwei Monaten hatten Wolfsschützer vergeblich versucht, die Abschussgenehmigung des Landes vor dem Oberlandesgericht Lüneburg zu stoppen. Wölfe sind streng geschützt.

Die Genehmigung zum Abschuss des Problemwolfes läuft noch bis zum 30. April (TAG24 berichtete). Das Ministerium äußerte sich bisher nicht, ob sie weiter verlängert werden soll.

Seit Ende Januar wird der Wolf gejagt und wurde noch immer nicht zur Strecke gebracht.
Seit Ende Januar wird der Wolf gejagt und wurde noch immer nicht zur Strecke gebracht.  © DPA

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