Nächster Versuch: Feiert Hertha-Star Niklas Stark endlich sein DFB-Elf-Debüt?

Berlin - Wenn Deutschland am Mittwoch in Dortmund auf Argentinien trifft, gehört auch Herthas Niklas Stark erneut zum DFB-Aufgebot. Zum inzwischen vierten Mal folgt der 24-Jährige der Einladung von Jogi Löw. Eines fehlt aber noch immer in seiner Vita: ein Einsatz für die DFB-Elf.

Niklas Stark wurde mit der U21 im Sommer 2017 Europameister und sollte am Mittwoch sein erstes A-Länderspiel absolvieren.
Niklas Stark wurde mit der U21 im Sommer 2017 Europameister und sollte am Mittwoch sein erstes A-Länderspiel absolvieren.

Schon jetzt hat Herthas Abwehrboss für einen unrühmlichen Rekord gesorgt. Kein Feldspieler muss unter Jogi Löw länger auf sein Debüt warten als der gebürtige Franke. Klappt es nun im vierten Anlauf?

"Natürlich wünscht man sich einen Einsatz. ich war jetzt ein paar Mal dabei und bin zuversichtlich, dass es klappt", sagte Stark nach dem 3:1 gegen Fortuna Düsseldorf bei DAZN und ergänzte auf Nachfrage: "Das ein oder andere Zwinkerchen war schon dabei. Jetzt ist auch ein Freundschaftsspiel."

Die Chancen auf einen Einsatz stehen in der Tat nicht schlecht. Vor der Partie gegen die Albiceleste musste Bundestrainer Löw eine Reihe von Absagen verkraften. Jonas Hector, Toni Kroos und Matthias Hinter fallen aus.

Zudem stehen hinter Timo Werner und England-Legionär Ilkay Gündogan noch ein Fragezeichen. Der RB-Star hat sich einen grippalen Infekt eingefangen. ManCitys Mittelfeldstratege leidet nach DFB-Angaben an einer "leichten muskulären Verletzungen".

Löw hat auf die Ausfälle bereits reagiert und Schalkes Suat Serdar, sowie WM-Fahrer Sebastian Rudy und Freiburg-Profi Robin Koch nachnominiert. Damit könnten gleich fünf Profis bei der Neuauflage des WM-Finale 2014 ihr Debüt feiern. Neben Stark warten auch Waldschmitt und die erstmals berufenen Koch, Serdar und Amiri auf ihren ersten Einsatz für die DFB-Elf.

Julian Brandt (r.) und Niklas Stark wärmen sich vor dem Spiel in Nordirland auf.
Julian Brandt (r.) und Niklas Stark wärmen sich vor dem Spiel in Nordirland auf.

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