Im neunten Anlauf: Herthas Maskenmann Stark vor seinem DFB-Debüt?

Berlin - Fünfmal wurde Herthas Abwehrboss Niklas Stark von Bundestrainer Joachim Löw nominiert, ein Einsatz fehlt aber weiterhin in seiner Vita. Kein Feldspieler musste in der Ära Löw länger auf sein Debüt warten als der Franke. Klappt es nun am Samstag beim EM-Qualifikationsspiel gegen Weißrussland? Ausgerechnet das Verletzungspech könnte sein Vorteil sein.

Niklas Stark konnte am Donnerstag erstmals mit der Mannschaft trainieren.
Niklas Stark konnte am Donnerstag erstmals mit der Mannschaft trainieren.  © Federico Gambarini/dpa

Mit Thilo Kehrer, Niklas Süle, Antonio Rüdiger und Marcel Halstenberg muss Löw auf eine komplette Viererkette verzichten. Zudem reiste Jonathan Tah mit muskulären Problemen an.

Doch auch Stark hat mit den Folgen des vergangenen Spieltages zu kämpfen. Gegen RB Leipzig erlitt der Abwehrspieler einen Nasenbeinbruch. Dennoch reiste der 24-Jährige - noch sichtlich gezeichnet - zum DFB-Treffpunkt nach Düsseldorf.

"Wenn der Bundestrainer anruft und sagt, dass er mich dabeihaben will, dann komme ich, wenn ich laufen kann. Deshalb bin ich heute hier", sagte Stark bei der Ankunft am Dienstag dem Kicker. Notfalls würde er sogar die Zimmermöbel verrücken.

"Ich werde alles freiräumen. Alles hochstellen. Dann klappt das schon", erklärte er scherzhaft und spielte auf sein geplatztes Debüt in der letzten Länderspielpause an. Erst verhinderte ein Magen-Darm-Infekt einen Einsatz gegen Argentinien, dann verletzte sich der Hertha-Star kurios, als er nachts gegen einen Glastisch lief.

Die gute Nachricht: am Donnerstag konnte der Verteidiger erstmals mit der Mannschaft trainieren - mit einer Gesichtsmaske. Ob der Berliner schon eine Option für Samstag sein wird, ist weiterhin fraglich. Sollte es gegen Weißrussland mit dem erhofften Länderspieldebüt nicht klappen, könnte es am Dienstag soweit sein. Dann empfängt die DFB-Elf in Frankfurt Nordirland.

Sichtlich gezeichnet beantwortet Niklas Stark nach seiner Ankunft im Teamhotel die Fragen der Presse.
Sichtlich gezeichnet beantwortet Niklas Stark nach seiner Ankunft im Teamhotel die Fragen der Presse.  © Federico Gambarini/dpa

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