"Die Eintracht hats gegeben...": Wolff Fuss mit philosophischem Tweet zur Kovac-Entlassung

Frankfurt am Main/München - Niko Kovac ist nach der deutlichen 1:5 (1:2)-Schlappe bei Eintracht Frankfurt nicht mehr Trainer des FC Bayern München. Damit schloss sich für den 48-Jährigen ein ganz besonderer Kreis, wie auch einer der bekanntesten deutschen Sportkommentatoren konstatierte.

Fotomontage: Sportkommentator Wolff-Christoph Fuss (Li.) äußerte sich auf Twitter ebenfalls zur Entlassung von nun Ex-Bayern-Coach Niko Kovac.
Fotomontage: Sportkommentator Wolff-Christoph Fuss (Li.) äußerte sich auf Twitter ebenfalls zur Entlassung von nun Ex-Bayern-Coach Niko Kovac.  © Montage: DPA/Uwe Anspach, Axel Heimken

"Die Eintracht hats gegeben, die Eintracht hats genommen #Kovac" schrieb Wolff-Christoph Fuss am Sonntag nach der Entlassung des nun ehemaligen Bayern-Trainers auf Twitter.

Jedem Fan der SGE sollte Kovacs Amtszeit bei der Eintracht noch immer in "schlimm-schöner" Erinnerung sein.

Im März 2016 übernahm er das Traineramt bei den angeschlagenen Hessen und führte sie erfolgreich durch die Relegation gegen Nürnberg.

Es folgten zwei Sahne-Jahre, vor allem im DFB-Pokal, in denen die Adlerträger zwei Mal das Finale erreichten. In der Saison 2016/17 musste man sich Borussia Dortmund geschlagen geben (Endstand: 1:2), ein Jahr später dann der ganz große Coup mit dem Pokalsieg - ausgerechnet gegen den FC Bayern (Endstand 3:1/TAG24 berichtete).

Doch schon im Vorfeld war das Verhältnis zwischen den Eintracht-Fans und Kovac zerrüttet. Denn einige Wochen vor diesem denkwürdigen Match hatte der 48-Jährige seinen Abschied von der Eintracht in Richtung München bekanntgegeben.

Ein Kreis schließt sich

Die danach eher schwankenden Leistungen der bis dahin stark aufspielenden Frankfurter sprachen ebenfalls dafür, dass dies innerhalb der Mannschaft nicht gut ankam.

Rund anderthalb Jahre später, am Samstag den 2. November gegen 17.20 Uhr, schließt sich der Eintracht-Kovac-Bayern-Kreis vollständig. Die Eintracht hatte Kovac die Chance gegeben, sich als talentierter Trainer zu bewiesen und nahm ihm schließlich in letzter Instanz den Job beim Rekordmeister.

Das sahen auch einige Twitter-User, die sich in den Kommentaren unter Fuss' Tweet tummelten, ähnlich. "Die Ironie ist schon Wahnsinn... Aber die Eintracht ist einfach der geilste Verein in Deutschland", so eine der Äußerungen. "Es ist lustig, weil es soooo wahr ist.. 😂", schrieb ein anderer User.

Während die Eintracht nun am Donnerstag (7. November/18.55 Uhr) bei Standard Lüttich einen weiteren wichtigen Schritt in Richung Europa-League-Sechzehntelfinale machen will, müssen die Münchener unter Interimscoach Hansi Flick (54) wieder zu alter Stärke finden.

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