Ninja Warrior Germany: Kirchberger Jörg Eißmann quälte sich selbst

Kirchberg/Karlsruhe - Er wollte den jungen Hüpfern zeigen, dass man auch mit 49 Jahren "Last Man Standing" bei der RTL-Erfolgsshow "Ninja Warrior" werden kann. "Ich habe große Ziele: Ich möchte der Schnellste aus der Rollatorklasse sein", so die Kampfansage des Sachsen.

Kirchberger Jörg Eißmann wollte bester Ninja Warrior werden.
Kirchberger Jörg Eißmann wollte bester Ninja Warrior werden.  © TVNow/Markus Hertrich

Jörg Eißmann aus Kirchberg in Sachsen installiert mit seiner Firma im normalen Leben Blitzanlagen auf den Dächern des Zwickauer Lands. Jetzt wollte er mal nicht hoch aufs Dach, sondern die steile Wand nach oben klettern.

Bei "Ninja Warrior" müssen die Athleten extrem schwierige Parkours bewältigen. Neben Schnelligkeit und Koordination sind dabei vor allem Griffkraft und strategisches Denken gefragt. Die Aufzeichnungen zur Show fanden bereits im Juni im Studio in Karlsruhe statt.

Und der Hindernis-Parkour hatte es diesmal in sich. Für die vierte Staffel des Erfolgsformats haben sich die Macher jede Menge Neues einfallen lassen. "Da gab es einige Hindernisse, bei denen konnte man vorher wirklich kaum einschätzen, wie die reagieren", sagt Eißmann.

Denn: Einen Probedurchgang gibt es für die Kandidaten nicht, nur eine kurze Einweisung seitens des Sicherheitspersonals.

Der Hindernis-Parkour hatte es diesmal in sich.
Der Hindernis-Parkour hatte es diesmal in sich.  © TVNow/Markus Hertrich

Zu überwinden galt es den Fünfsprung, dann den Pendelsprung. Von da ging’s zum neuen Hindernis, der Drehscheibe, dann zum Ringraster und dem Einraster (beides ebenfalls neu bei Ninja Warrior Germany) und dann musste Eißmann an die berüchtigte Steilwand und entweder 4,25 Meter nach oben rennen oder sogar 5,50 Meter.

Für seine Teilnahme an der Show hat der 49-Jährige am eigenes dafür entworfenen Parkours trainiert. Außerdem betreibt er seit Jahren Extremhindernislauf. "Ich dachte eigentlich, ich wäre echt gut vorbereitet." Im Einspieler vor seinem Run sagte er noch: "Ich kann mich gut quälen." Das tat er allerdings auch.

Als er dann an der Reihe war, war ein Großteil reine Nervensache. "Du verfällst dann in so eine Art Tunnelblick und versuchst nur noch die Hindernisse zu sehen."

Das hat für Eißmann auch gut geklappt: "Gut, nach der Drehscheibe musste ich mich erstmal ein bisschen sortieren, danach hat’s ganz schön gedreht bei mir." Erst am "Einraster" war Schluss, Eißmann landete im Wasser unter dem Hindernis. "Wirklich schade, aber wenn es zeitlich passt, dann bin ich gern in der nächsten Staffel wieder dabei."

Titelfoto: TVNow/Markus Hertrich

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