Mega-Patzer: Argentinien-Keeper blamiert sich und wird verspottet

Nischni Nowgorod - Kroatien hat mit einem 3:0-(0:0)-Erfolg gegen Argentinien am Donnerstag vorzeitig das Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft erreicht und Vizeweltmeister Argentinien um den blassen Messi einen harten Schlag verpasst. (TAG24 berichtete).

Argentiniens Torhüter Wilfredo Caballero (36) musste im Spiel gegen Kroatien dreimal hinter sich greifen.
Argentiniens Torhüter Wilfredo Caballero (36) musste im Spiel gegen Kroatien dreimal hinter sich greifen.  © Cezaro De Luca/dpa

So hatten sich die Argentinier das zweite Spiel in der Gruppe D sicherlich nicht vorgestellt: Gegen stark aufspielende Kroaten verlor die Truppe um Superstar Lionel Messi (30) mit 0:3 und stehen vor dem Aus bei der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland.

Sinnbildlich für die schwache Leistung war der verheerenden Fehler von Argentiniens WM-Oldie Wilfredo Caballero (36) im Tor der Südamerikaner zum 0:1-Rückstand.

Dem 36-Jährigen versprang der Ball nach einem Rückpass seines Mannschaftskollegen Gabriel Mercado (31). Das missglückte Zuspiel landete direkt vor Ante Rebic. Der 24-Jährige Kroate zog volley ab und versenkte den Ball zum 1:0-Führungstreffer.

Für seinen krassen Patzer erntet der Pechvogel nun im Netz jede Menge Spott und Hohn. Jose Mourinho, Trainer des englischen Top-Klubs Manchester United, gießt zusätzlich Öl ins Feuer:

"Caballero oder ich im Tor wäre das Gleiche gewesen. Ich hätte genau wie er gehalten", spottet der 55-Jährige als Experte des russischen Auslandsfernsehsenders "RT".

Auch Torwart-Titan Oliver Kahn, der die Fußball-Weltmeisterschaft als Experte für das ZDF analysiert, geht hart mit Caballero ins Gericht: "Es ist ja nicht so, dass Caballero diese Chips nicht schon in der ersten Halbzeit versucht hätte."

Auch in den Sozialen Netzwerken gehen die User hart mit Caballero ins Gericht. So werden Fotos von Mitspielern, dem Trainer oder Fans mit Händen vorm Gesicht geteilt. Ein anderer Nutzer schlägt dem patzenden Torwart eine "Selbsthilfegruppe" mit Loris Karius vor. "Messi wusste es schon bei der Hymne", schreibt jemand und teilt ein Foto des Superstars während der Hymne neben Caballero, bei dem der Barca-Star gar nicht hinsehen will.

Für den argentinischen Torwart gilt damit: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen".


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