Frau sticht 13 Mal auf Freund mit Messer ein, jetzt will er sie heiraten

Nizhnekamsk - Die Liebe kann manchmal jede noch so große Hürde überwinden, wenn sie nur stark genug ist. Bei einem aktuellen Fall aus dem russischen Nizhnekamsk muss sie wohl aber schon sehr stark sein.

Die Frau stach mit einem Messer 13 Mal auf ihren Freund ein. Er möchte sie allerdings jetzt heiraten. (Symbolbild)
Die Frau stach mit einem Messer 13 Mal auf ihren Freund ein. Er möchte sie allerdings jetzt heiraten. (Symbolbild)  © 123RF

Wie "Dailymail" berichtet, hatte ein Gericht einen äußerst merkwürdigen Fall auf dem Tisch liegen.

Es ging um einen Streit zwischen einem Paar, der mehr als leicht eskaliert ist. Demnach griff die Frau irgendwann zu einem Messer und stach wie wild auf ihren Freund ein.

Der Mann, der vom Gericht nur "Shakur" genannt wurde, versuchte irgendwie zu fliehen, doch seine namentlich nicht genannte Freundin stach dreizehn Mal zu.

Irgendwie konnte der Verletzte schließlich fliehen und sich in ein Krankenhaus retten. Dort stellten die Mediziner fest, dass das Opfer Wunden am ganzen Körper hatte.

Drei Wochen musste er in stationärer Behandlung bleiben, um seine Wunden behandeln zu lassen.

Für das Gericht war die Sache klar. Sie beschuldigen die Angeklagte wegen schwerer Körperverletzung. Allerdings hätte es auch schlimmer kommen können.

Eine Gefängnisstrafe von mindestens sechs Jahren steht im Raum. (Symbolbild)
Eine Gefängnisstrafe von mindestens sechs Jahren steht im Raum. (Symbolbild)

"Die Angeklagte konnte ihre kriminellen Vorsätze nur deshalb nicht umsetzen, weil sie von Umständen, auf die sie keinen Einfluss hatte, davon abgehalten wurde: Dem Opfer gelang die Flucht, ihm konnte medizinische Hilfe geleistet werden", zitiert die "Daily Mail" den Richter. Heißt im Klartext: Sie hätte ihren Freund umgebracht, wenn dieser sich nicht ins Krankenhaus gerettet hätte.

Deshalb fordert das Gericht auch eine Haftstrafe von mindestens sechs Jahren. Ein Urteil, mit dem auch das Opfer "Shakur" zufrieden sein sollte, oder? Nicht im Geringsten!

Denn der Mann hatte eher gehofft, dass seine Freundin mit einer weitaus geringeren Strafe davon kommt, flehte die Richter geradezu an, seine Angebetete nicht allzu hart zu bestrafen. Und das aus einem ganz einfachen Grund: Er möchte die Frau, die ihn mit einem Messer fast umgebracht hätte, gerne heiraten. Er machte ihr vor Gericht deshalb einen Antrag.

Nach seinen Angaben hatte sie nicht vor, ihn zu töten. Viel mehr war sie betrunken und wusste gar nicht so richtig, was sie tat. Dass sich das Gericht davon überzeugen lässt, ist fraglich.

Aber sollte sie tatsächlich bald aus dem Gefängnis kommen, dann werden wohl die Hochzeitsglocken läuten.


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