Nord-Ostsee-Kanal für große Schiffe gesperrt: Frachter stauen sich an Schleuse

Brunsbüttel - Der Nord-Ostsee-Kanal ist am Freitag für große Schiffe gesperrt worden.

Die Schleusenanlage am Nord-Ostsee-Kanal wurde für große Schiffe gesperrt. (Archivbild)
Die Schleusenanlage am Nord-Ostsee-Kanal wurde für große Schiffe gesperrt. (Archivbild)  © Carsten Rehder/dpa

Wegen Computer-Problemen wurden nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Brunsbüttel seit Freitagmorgen keine Schiffe der sogenannten Verkehrsgruppen 4, 5 und 6 in die Schleusen gelassen.

Dazu gehören unter anderem Schiffe mit einer Länge von über 130 Metern.

Am Morgen warteten in der Elbe neun Schiffe auf die Schleusung, in der Kieler Förde stauten sich 20, sagte WSA-Sprecher Thomas Fischer.

Kleine Schiffe konnten den NOK weiterhin nutzen.

Den Angaben zufolge war das Computer-gesteuerte Lenksystem ausgefallen. Techniker versuchten vergeblich zunächst per Fernwartung eine Reparatur.

Der gut 100 Kilometer lange NOK ist eine der meist befahrenen künstlichen Wasserstraßen der Welt. Er verbindet Nord- und Ostsee.

Update, 16.28 Uhr. Sperrung aufgehoben

Der Nord-Ostsee-Kanal verläuft auch durch Rendsburg. (Archivbild)
Der Nord-Ostsee-Kanal verläuft auch durch Rendsburg. (Archivbild)

Die Sperrung des Nord-Ostsee-Kanals dauerte einen halben Tag an.

Mehr als 30 Schiffe stauten sich in der Elbe beziehungsweise in der Kieler Förde während der Sperrung, wie WSA-Sprecher Thomas Fischer sagte.

Die Sperrung für die großen Schiffe wurde am Nachmittag aufgehoben.

Technikern gelang es nach anfänglichen Problemen die Panne vor Ort zu beheben.

Titelfoto: Carsten Rehder/dpa


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