Gefälschte Papiere, Drogen und ein Messer: Mann nach irrer Flucht gefasst

Hamburg - Ein Mann hat in der Nacht auf Donnerstag bei einer Verkehrskontrolle durch die Polizei in Norderstedt mit seinem Auto die Flucht angetreten - und das aus gutem Grund.

Die Polizei konnte den 33-Jährigen nach einer Verfolgungsjagd festnehmen. (Symbolbild)
Die Polizei konnte den 33-Jährigen nach einer Verfolgungsjagd festnehmen. (Symbolbild)  © dpa, 123rf

Wie die Beamten am Freitag mitteilten, raste der Fahrer in der Stadt mit mehr als 100 Kilometern pro Stunde davon. Er ignorierte mehrere rote Ampeln und reagierte nicht auf die Versuche der Polizei, ihn zum Anhalten zu bewegen.

Als er offenbar die Sinnlosigkeit seiner Flucht mit dem Auto erkannte, stoppte der 33-Jährige unvermittelt und versuchte, zu Fuß zu entkommen.

Nach einer laut der Polizei ebenso "engagierten wie sportlichen Verfolgung über einige Zäune" konnten die Beamten den Albaner schließlich um 0.10 Uhr auf einem Grundstück in der Straße Hempberg stellen und festnehmen.

Bei der Überprüfung der Person sowie des Fahrzeugs stellte sich dann auch der Grund für die Flucht heraus. In einem Rucksack im Wagen fanden die Beamten über 400 Gramm Heroin, in der Hose des Gefassten ein verbotenes Einhandmesser.

Doch damit nicht genug: Der Mann hatte auch noch eine gefälschte kroatische ID-Karte, einen gefälschten kroatischen Führerschein und einen gefälschten kroatischen Reisepass dabei. Auf dem Revier konnte letztlich seine wahre Identität ermittelt werden.

Er muss sich nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Waffengesetz, wegen Urkundenfälschung sowie der Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde durch das Amtsgericht Norderstedt ein Untersuchungshaftbefehl gegen den Beschuldigten erlassen. Er sitzt zum jetzigen Zeitpunkt in einer Justizvollzugsanstalt ein. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.


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