Student schneidet Kommilitonin die Kehle durch, weil sie ihn nicht liebt

Mühlhausen - Nach dem Mord an einer Studentin in Nordhausen soll ein 27-Jähriger aus Niedersachsen lebenslang ins Gefängnis.

Die Spurensicherung musste in der Wohnung viele Spuren sichern. (Archivbild)
Die Spurensicherung musste in der Wohnung viele Spuren sichern. (Archivbild)  © DPA

Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen forderte im Prozess am Landgericht zudem, bei der Tat vom August 2017 die besondere Schwere der Schuld festzustellen.

"Der Angeklagte hat die arglose 22-Jährige heimtückisch, aus niedrigen Beweggründen und zur Verdeckung einer Straftat getötet", sagte Staatsanwältin Anja Deppe am Montag.

Ihrem Antrag schlossen sich der Nebenkläger im Namen der Eltern und die Verteidigerin des Angeklagten an. "Es tut mir leid. Ich muss dafür gerade stehen", sagte der Student in seinem letzten Wort. Das Urteil gegen den Deutschen soll am kommenden Freitag verkündet werden.

Der 27-Jährige hatte der Studentin weisgemacht, dass er ihr einen lukrativen Job verschaffen kann, damit sie seine Liebe endlich erwidert. Um den angeblichen Job unter Dach und Fach zu bringen, lud er die Frau in seine Wohnung ein. Als ihm in der Nacht klar wurde, dass er seine Lüge nicht mehr lange aufrechthalten kann, zückte er ein Jagdmesser und schnitt der 22-Jährigen die Kehle durch. (TAG24 berichtete)

Vor Gericht lächelte der Angeklagte.
Vor Gericht lächelte der Angeklagte.  © Matthias Gränzdörfer

Titelfoto: DPA


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