Tunnel unter Atomtest-Gelände stürzt ein: Bis zu 200 Tote

Kim Yong Un soll bereits seit geraumer Zeit Atomtests durchführen lassen.
Kim Yong Un soll bereits seit geraumer Zeit Atomtests durchführen lassen.  © DPA

Nordkorea - Bei einem Einsturz eines Tunnels unter einem Gelände in Nordkorea, auf dem Atomtests durchgeführt werden, sollen nach Medienberichten mindestens 200 Menschen getötet worden sein.

Rund 100 Arbeiter seien eingesperrt wurden, etwa 100 weitere seien ums Leben gekommen, als sie versuchten, den Verschütteten zu helfen.

Das tragische Unglück soll sich im unterirdischen Testgelände Punggye-ri im Nordosten des Landes ereignet haben.

Westliche Geheimdienste vermuten dort seit Langem Anlagen für Tests von Atomwaffen. Zuletzt hatte es immer wieder Erdbeben in Nordkorea gegeben, die ebenfalls als Ursache durchgeführter Atomtests gegolten haben sollen.

Titelfoto: DPA


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0