Laschet mit wichtiger Botschaft in Auschwitz

Auschwitz/Düsseldorf – Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet hat anlässlich des Holocaust-Gedenktages ein entschlossenes Einstehen gegen Antisemitismus angemahnt.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (57) besucht anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages zusammen mit Jugendlichen das frühere deutsche Konzentrationslager Auschwitz.
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (57) besucht anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages zusammen mit Jugendlichen das frühere deutsche Konzentrationslager Auschwitz.  © DPA

"Wir müssen den Antisemitismus von rechts konsequent bekämpfen – auf der Straße, im Netz, auf Schulhöfen", sagte der CDU-Politiker am Sonntag laut Mitteilung bei einem Besuch des ehemaligen deutschen Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau.

"Ebenso sagen wir jenen Zuwanderern, die mit antisemitischer Tradition aufgewachsen sind: Wir dulden keine Form von Antisemitismus oder Diskriminierung."

Laschet wurde begleitet unter anderem von Jugendlichen und jungen Erwachsenen christlichen, jüdischen sowie muslimischen Glaubens, die auf Einladung der Union progressiver Juden zur gleichen Zeit die Gedenkstätte besucht haben.

"Die unfassbaren Verbrechen der Vergangenheit müssen jeder neuen Generation Mahnung und Verpflichtung sein", sagte Laschet. Alle Schüler müssten sich damit auseinandersetzen - "ganz egal, woher sie kommen oder welcher Religion sie angehören".

Bei seinem Besuch nahm Laschet außerdem auf Einladung des polnischen Staatspräsidenten Andrzej Duda an der Gedenkfeier zum 74. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz im Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau teil.

Armin Laschet steht vor einem Gedenkkranz, den Jugendliche aus seiner Delegation zuvor aufgestellt hatten.
Armin Laschet steht vor einem Gedenkkranz, den Jugendliche aus seiner Delegation zuvor aufgestellt hatten.  © DPA

Titelfoto: DPA


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0