Nach Coronavirusfall in Heinsberg: Jetzt Einschränkungen bei der Bahn?

Düsseldorf - Nach der Ansteckung eines Mannes mit dem neuartigen Coronavirus im Kreis Heinsberg sind zunächst keine Einschränkungen im Bahnverkehr in der Region in Nordrhein-Westfalen eingeplant.

Eine Krankenschwester auf der Infektionsstation der Uniklinik Essen betrachtet in Schutzkleidung und mit einer Atemmaske zwei Abstrichröhrchen.
Eine Krankenschwester auf der Infektionsstation der Uniklinik Essen betrachtet in Schutzkleidung und mit einer Atemmaske zwei Abstrichröhrchen.  © Bernd Thissen/dpa

Das sagte eine Sprecherin von DB Regio NRW der Deutschen Presse-Agentur am frühen Mittwochmorgen. Man sei jedoch "im ständigen Austausch" mit den Behörden, sagte die Sprecherin mit Blick auf Maßnahmen gegen eine mögliche Ausbreitung, zu denen auch eine Einschränkung des öffentlichen Nahverkehrs gehören könnte.

Der Mann war am Montag mit Symptomen einer schweren Lungenentzündung in einem Krankenhaus in Erkelenz bei Aachen aufgenommen worden. Er wurde dort auf der Intensivstation isoliert und sollte in der Nacht zu Mittwoch ins Uniklinikum Düsseldorf gebracht werden.

Er war in einem kritischen Zustand, wie das NRW-Gesundheitsministerium und der Kreis am späten Dienstagabend mitgeteilt hatten.

Nach dpa-Informationen ist der Patient Mitte 40 und leidet an einer Vorerkrankung. Seine Ehefrau werde mit Symptomen einer Viruserkrankung ebenfalls stationär behandelt.

Ihr Zustand sei aktuell stabil. Wann die Diagnose feststeht, ob sie sich ebenfalls mit dem Virus infiziert habe, war zunächst unklar.

Der Bahnverkehr in NRW hat zunächst mit keinen Einschränkungen zu kämpfen.
Der Bahnverkehr in NRW hat zunächst mit keinen Einschränkungen zu kämpfen.  © Henning Kaiser dpa/lnw

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