Milliarden-Kosten für NRW! Hunderte Brücken müssen ersetzt werden

Viele Brücken in NRW wurden in den 60er und 70er Jahren gebaut. (Symbolbild)
Viele Brücken in NRW wurden in den 60er und 70er Jahren gebaut. (Symbolbild)  © DPA

NRW - Der Schwerverkehr in Nordrhein-Westfalen ist in den letzten Jahren überdurchschnittlich angestiegen. Die Leidtragenden sind oft die Brücken!

Untersuchungen des Bundesverkehrsministeriums und der Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST) haben ergeben, "dass insbesondere bei älteren Brücken die Tragfähigkeitsreserven allmählich erschöpft sind", teilte Straßen.NRW mit.

Die Statik der Brücken an Autobahnen und Bundesstraßen muss untersucht werden. 375 Brücken, die entweder wegen ihres Alters, der Bauweise oder der enormen Belastung durch den Verkehr betroffen sind, und 805 Brücken, die auf Hauptrouten des Schwerverkehrs liegen, stehen auf dem Prüfstand.

Zu den sogenannten "Korridorrouten" gehören die A2, A3, A30 und Abschnitte der A1, A4, A40 und A44. Von den bislang 488 mittels Rechenmodellen überprüften Brücken müssen jetzt schon 284 ersetzt werden.

Insgesamt rechnet die Straßenbauverwaltung mit Kosten von 4,5 Milliarden Euro, die alleine für rund 400 Brücken benötigt werden. "Vor allem bei den Brücken aus den 60er und 70er Jahren" bestehe Handlungsbedarf. Ein Großteil der Überführungen in NRW stammen aus diesen Jahren.

Regelmäßige Checks sollen Sicherheit gewähren. Allerdings wurden Brücken, die mittlerweile schon 30 bis 40 Jahre auf dem Buckel haben, "für geringere Verkehrsmengen geplant".

Aktuelle Schätzungen haben ergeben, dass bis 2050 bundesweit noch mal 80 Prozent mehr Güterverkehr über Deutschlands Straßen rollen wird. Eine große Belastung für die alten Bauwerke!

Daher wird Straßen-NRW jetzt nach und nach tätig, um die Sicherheit der Autofahrer zu gewährleisten.

Titelfoto: DPA


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