Erschreckend! So viele Frauen verließen NRW, um für den IS zu kämpfen

Schwarzer Rauch steigt in Al-Rakka (Syrien) während Gefechten zwischen Soldaten der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) und der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auf
Schwarzer Rauch steigt in Al-Rakka (Syrien) während Gefechten zwischen Soldaten der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) und der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auf  © DPA

Düsseldorf - Etwa 70 Frauen und Mädchen sind in den vergangenen fünf Jahren aus Nordrhein-Westfalen in die Gebiete des Islamischen Staats (IS) in Syrien und im Irak ausgereist.

Das teilte ein Sprecher des NRW-Innenministeriums am Montag auf Anfrage mit. Insgesamt seien 250 Menschen aus NRW in diese Gebiete gefahren.

Bundesweit seien es 900 gewesen. Etwa 100 Ausreisen aus NRW habe man verhindern können.

Wie viele der Frauen, die es in die vom IS beherrschten Gebiete geschafft haben, noch leben, ist derzeit unklar. Etwa 15 sollen zwischenzeitlich zurückgekehrt sein. Der WDR hatte zuerst berichtet.

Im nordirakischen Mossul waren mehrere Islamistinnen aus Deutschland festgenommen worden. Davon soll eine Frau aus dem Raum Detmold/Herford stammen.

Titelfoto: DPA


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0