Betrunkene Autofahrerin (33) muss nach Unfall gefesselt werden

Nümbrecht/Gummersbach – Eine 33-jährige Autofahrerin verbrachte die Nacht auf Freitag in der Zelle. Die betrunkene Frau war nach einem Unfall zunächst geflohen und hatte dann massiven Widerstand gegen die Polizeibeamten geleistet.
Die betrunkene Frau leistete erheblichen Widerstand und musste daher gefesselt werden (Symbolbild).
Die betrunkene Frau leistete erheblichen Widerstand und musste daher gefesselt werden (Symbolbild).  © 123RF

Wie die Polizei am Freitagmorgen mitteilte, war eine 33-jährige Autofahrerin aus Wiehl am Vorabend außer Rand und Band geraten. Was war passiert?

Die Frau war nach derzeitgem Ermittlungsstand der Polizei am Donnerstag gegen 20.20 Uhr auf der L 198 von Nümbrecht kommend in Richtung Waldbröl unterwegs. Auf Höhe der Ortslage Ahlbusch kam die Autofahrerin in einer Kurve von der Straße ab und prallte gegen ein Verkehrszeichen am Fahrbahnrand.

Zeugen berichteten, die Frau habe daraufhin mehrmals erfolglos versucht, mit dem Auto einfach weiterzufahren. Schließlich floh sie zu Fuß vom Unfallort, bevor die Polizei dort eintraf.

Kurze Zeit später kehrte sie jedoch mit einem Begleiter zurück zur Unfallstelle. Aufgrund ihres Auftretens ordneten die Polizeibeamten einen Atem-Alkoholtest an. Der festgestellte Wert betrug über zwei Promille. Ihr Führerschein wurde sicher gestellt.

Die Polizei nahm die Frau zur Abgabe einer Blutprobe mit zur Wache. Auf dem Weg dorthin wollte die Frau offenbar ihren Führerschein wieder bekommen und attackierte die Beamten im Streifenwagen.

Nachdem die Frau auf der Wache erneut Widerstand leistete, musste sie nach erfolgter Blutprobenentnahme in eine Gewahrsamszelle. Gegen die 33-jährige wurden Strafverfahren wegen Unfallflucht, Gefährdung des Straßenverkehrs unter Alkoholeinfluss, Widerstand gegen Polizeibeamte und Sachbeschädigung eingeleitet. Das Ergebnis der Blutprobe stand am Freitagmorgen nich nicht fest.

Titelfoto: 123RF


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