Es geht voran im Freistaat: So steht es um bayerischen Arbeitsmarkt

Nürnberg - Es geht voran im Freistaat! Die gute Konjunktur hat sich im vergangenen Jahr auch auf dem bayerischen Arbeitsmarkt bemerkbar gemacht.

Die Bundesagentur für Arbeit legt in Bayern neue Zahlen vor. (Symbolbild)
Die Bundesagentur für Arbeit legt in Bayern neue Zahlen vor. (Symbolbild)  © DPA

Am Freitag (9.55 Uhr) präsentiert die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit (BA) die aktuellen Arbeitslosenzahlen für Dezember sowie die durchschnittlichen Daten für das Gesamtjahr 2018.

Experten im Arbeitsministerium in München gingen zuletzt davon aus, dass die Zahl der Jobsucher im Dezember saisonüblich leicht gestiegen ist. Doch der Arbeitsmarkt befindet sich in bester Verfassung.

Im Schnitt der vergangenen drei Jahre hatte die Arbeitslosigkeit im Dezember im Vergleich zum Vormonat jeweils um etwa drei Prozent zugenommen. "In diesem Rahmen werden wir uns wohl auch in diesem Jahr wieder bewegen", sagte der Fachmann im Ministerium. Im November waren in Bayern 197.000 Menschen arbeitslos gemeldet.

Die Arbeitslosenquote lag bei 2,7 Prozent, im Dezember des Vorjahres betrug sie 2,9 Prozent. Diese werde vermutlich unterboten, hieß es. Richtig durchschlagen wird die Winterarbeitslosigkeit dem Experten zufolge voraussichtlich erst im Januar.

Zahlen für das Gesamtjahr 2018

Neben den Monatszahlen veröffentlicht die BA am Freitag auch die durchschnittliche Arbeitslosenzahl für das Gesamtjahr 2018. Im Jahr davor lag die Arbeitslosenquote bei 3,2 Prozent und damit so niedrig wie nie. Auch für das abgelaufene Jahr dürften die Zahlen besonders gut ausfallen.

Angesichts zurückhaltender Wachstumsprognosen von mehreren Wirtschaftsinstituten für 2019 erwartet der Experte, dass sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt abkühlen wird.

Update 10 Uhr

Die Zahl der Arbeitslosen in Bayern ist im Dezember witterungsbedingt auf 203.256 gestiegen. Das ist dennoch der niedrigste Monatswert für einen Dezember seit 1980, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit mitteilte.

Im Vergleich zum November waren damit im Freistaat rund 6274 Menschen mehr ohne Job. Verglichen mit dem Vorjahr sank die Zahl der Jobsucher aber um rund 10.354. Die Erwerbslosenquote blieb gegenüber dem November unverändert bei 2,7 Prozent.

Der Chef der Regionaldirektion, Ralf Holtzwart, zeigte sich zufrieden. Für die nächsten Monate rechnet die Behörde damit, dass der Aufwärtstrend anhalte, "wenn auch leicht abgeschwächt", wie am Freitag mitgeteilt wurde. "Mit einer Trendwende rechnen wir jedenfalls nicht."

Der Arbeitsmarkt in Bayern befindet sich auch weiterhin in bester Verfassung. (Symbolbild)
Der Arbeitsmarkt in Bayern befindet sich auch weiterhin in bester Verfassung. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: DPA


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