"Echte" A. Hitler-Werke sollen vesteigert werden, doch dann greift die Staatsanwaltschaft ein

Nürnberg - Mehrere Zehntausend Euro waren für vermeintliche Werke von Adolf Hitler bei einer Auktion in Nürnberg angesetzt. Doch schon vor der Versteigerung machte die Staatsanwaltschaft der Auktion einen Strich durch die Rechnung.

Undatierte Aufnahme von Adolf Hitler. (Archiv)
Undatierte Aufnahme von Adolf Hitler. (Archiv)  © DPA

34 Aquarelle und Objekte signiert mit "Adolf Hitler" sollten im Nürnberger Auktionshaus Weidler am Samstag versteigert werden.

Doch die Staatsanwaltschaft ließ einen großen Teil sicherstellen, weil es sich bei den "Werken" womöglich um Fälschungen handelt.

Also standen bei der Auktion nur noch fünf Aquarelle des NS-Diktators zum Verkauf. Und das Auktionshaus sorgte mit hohen Sicherheitsvorkehrungen dafür, dass die Anonymität der Bieter gewahrt wird, wie nordbayern.de berichtete.

Rein durfte nur, wer sich offiziell als Bieter registrieren ließ. Ein Sicherheitsdienst behielt den Saal im Blick. Fotos und Filmaufnahmen waren strikt untersagt.

All das half am Ende nichts, die "Spezialversteigerung" floppte. Keines der zur Versteigerung stehenden fünf Aquarelle mit der "A. Hitler"-Signatur fand einen Abnehmer.

Die Bilder trugen die Signatur "A. Hitler". (Symbolbild)
Die Bilder trugen die Signatur "A. Hitler". (Symbolbild)  © DPA

WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0