Wie sieht es bei Jobsuchenden aus? Sommerloch trifft auch Arbeitsmarkt

Nürnberg - Die Sommerpause beginnt auch auf dem Arbeitsmarkt: Die Zahl der Jobsucher ist im Juli wohl leicht gestiegen. Die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit gibt am Dienstag ab 9.55 Uhr aktuelle Zahlen bekannt.

Die Bundesagentur für Arbeit legt in ihrer Regionaldirektion in Nürnberg Zahlen vor.
Die Bundesagentur für Arbeit legt in ihrer Regionaldirektion in Nürnberg Zahlen vor.  © DPA

Experten rechneten aber nur mit einem geringen Anstieg, denn die Lage auf dem Arbeitsmarkt im gesamten Freistaat Bayern sei nach wie vor sehr gut.

Im Juli meldeten sich vor allem viele junge Menschen unter 25 Jahren vorübergehend arbeitslos, nachdem sie Ausbildung oder Studium abgeschlossen haben.

Üblicherweise steige die Arbeitslosigkeit in diesem Monat um ein bis zwei Prozent, sagte ein Fachmann im Arbeitsministerium.

Im Vormonat war die Zahl der Männer und Frauen ohne Job auf knapp 198.000 gesunken - und damit erstmals seit 27 Jahren auf einen Wert unter 200.000. Die Arbeitslosenquote lag bei 2,7 Prozent.

Die Zahl der offenen Stellen liegt weiter auf Rekordniveau. Der Frühindikator BA-X stieg im Juli um zwei Punkte auf 267 Zähler. Dieser Höchststand war bereits im Dezember 2017 erreicht worden.

Was aus Sicht der Arbeitnehmer sehr erfreulich ist, bedeutet für die Unternehmen, immer länger nach Mitarbeitern suchen zu müssen.

Titelfoto: DPA


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