Perspektiven so gut wie nie zuvor: Gesundheitsministerin wirbt für den Pflegeberuf

Nürnberg - Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (43, CSU) wirbt für den Pflegeberuf. Die Perspektiven seien so gut wie nie, sagte sie zum Start der Altenpflege-Messe in Nürnberg.

Der Pflegeberuf soll in Bayern weiter in das Bewusstsein junger Menschen rücken.
Der Pflegeberuf soll in Bayern weiter in das Bewusstsein junger Menschen rücken.  © DPA

Das neue Pflegeberufegesetz in Bayern mache die Ausbildung attraktiver, weil junge Menschen sich nicht schon zu Beginn für einen Zweig entscheiden müssten.

Die bisherigen Ausbildungen in der Kranken-, der Kinderkranken- und der Altenpflege werden in diesem Kontext zusammengelegt.

Auch eine akademische Pflegeausbildung auf Bachelor- oder Masterniveau sei für die neue Generation von Pflegekräften interessant und biete viele Aufstiegsmöglichkeiten, betonte Huml am Dienstag weiter.

Auf der größten Messe für Pflegeberufe in Deutschland stehen neben dem Thema Personalgewinnung digitale Technologien und Robotik im Mittelpunkt.

700 Aussteller zeigen Trends und Neuheiten, darunter Pflegeroboter und "intelligente Matratzen", die das Wundliegen verhindern und Pfleger sowie pflegende Angehörige teilweise deutlich entlasten sollen.

Richtiger Umgang mit schwierigen Situationen

Weil sich laut Veranstaltern immer weniger junge Menschen für eine Pflegelaufbahn entscheiden, sollen diese in einer Sonderpräsentation informiert werden.

Dabei werden der richtige Umgang mit Situationen wie Tod, sexuelle Übergriffe oder Demenz behandelt. Außerdem geht es um Karrierechancen und Work-Life-Balance für Pflegekräfte.

Melanie Huml wirbt auf der Altenpflege-Messe in Nürnberg für den Pflegeberuf.
Melanie Huml wirbt auf der Altenpflege-Messe in Nürnberg für den Pflegeberuf.  © DPA

Titelfoto: DPA

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