Nur in dieser deutschen Stadt hält Altkanzler Schröder Olympia für möglich

Gerhard Schröder mit seiner koreanischen Lebensgefährtin Soyeon Kim.
Gerhard Schröder mit seiner koreanischen Lebensgefährtin Soyeon Kim.  © Daniel Karmann/dpa

Berlin - Lang, lang ist's her! Der frühere SPD-Bundeskanzler Gerhard Schröder (73) macht sich für eine neue deutsche Olympia-Bewerbung stark.

Im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur sagte der Altkanzler bei seinem Besuch der Winterspiele in Pyeongchang: "Ich fände es gut, wenn wir uns noch einmal bewerben würden. Der einzige Ort, der eine Chance hätte, wäre Berlin."

Gleichzeitig warnte Schröder jedoch davor, eine Bewerbung für 2036 anzustreben – also exakt 100 Jahre nach den durch die Nazi geprägten Spielen 1936 in Berlin.

"Dann würde die geschichtliche Frage im Vordergrund stehen und nicht der Sport", so Schröder.

"Deutschland sollte sich bewerben, aber entweder für Spiele vor oder nach 2036."

Zuletzt war die Bewerbung Hamburgs um die Spiele 2024 in einer Volksabstimmung gescheitert.

Auch Münchens Kandidatur um die Winterspiele 2022, also genau 50 Jahre nach der Sommer-Olympiade 1972, war von den Bürgern abgelehnt worden. Schröder empfiehlt deshalb, bei einer neuerlichen Bewerbung das Volk gar nicht erst zu fragen!

"Manche Dinge müssen einfach durchgesetzt werden und fertig", sagte der Altkanzler resolut wie immer.

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0