o2-Kunde bekommt Handyrechnung von 1,3 Millionen Euro! Das ist der Grund...

Mit einem Surfstick streamte Robert Müller Filme mit einem Gesamt-Datenvolumen von 316 Gigabyte. Doch er beachtete eine Kleinigkeit nicht.
Mit einem Surfstick streamte Robert Müller Filme mit einem Gesamt-Datenvolumen von 316 Gigabyte. Doch er beachtete eine Kleinigkeit nicht.

Speyer - Dass einmal im Monat die Handyrechnung in den Briefkasten geflattert kommt, daran haben sich Vertragskunden schon längst gewöhnt. Meistens birgt die ja keine sonderlichen Überraschungen. Es sei denn, man heißt Robert Müller und kommt aus Speyer.

Der Hotelkaufmann könnte bei diesem Betrag wirklich vom Stuhl gefallen sein. Denn sein Mobilfunkanbieter o2 berechnete ihm plötzlich stolze 1.364.508 Euro. Was hat er denn bloß gemacht???

Eigentlich nichts Außergewöhnliches, wie der Focus berichtet! Er hatte über die Feiertage über seinen Surfstick ausgiebig Filme geschaut.

Den Vertrag mit der beinhalteten Internet-Flatrate hatte Robert Müller erst im Dezember abgeschlossen, doch irgendwie vergessen, die dazugehörige Sim-Karte zu aktivieren.

Den Vertrag hatte der 42-Jährige im Jahr 2000 für ein "prähistorisches" Handy abgeschlossen.
Den Vertrag hatte der 42-Jährige im Jahr 2000 für ein "prähistorisches" Handy abgeschlossen.

Somit war der Tarif noch auf "Steinzeit"-Niveau! Denn es wurde zu den selben Konditionen abgerechnet wie im Jahr 2000, als mobiles Surfen noch ziemlich das Neuste war.

Damals kostete ein einziges Megabyte rund 5,12 Euro. Damals hatte er sein Handy nur zum Simsen und Telefonieren genutzt. Und nicht etwa um mit der Sim-Karte Filme mit einem Gesamt-Datenvolumen von 316 Gigabyte zu streamen.

Das Ergebnis: Rund 1,3 Millionen Euro Kosten für 14 Tage.

Unfassbar! „Von der Summe wird man ja ganz besoffen“, erzählt der 42-jährige Hotelkaufmann der Bild in einem Interview.

Doch Müller hat Glück! Denn der Mobilfunkanbieter o2 erklärte: "Mit Blick auf diese Alttarife, die von einigen unserer Kunden immer noch genutzt werden, greift bei Datennutzungskosten von über 99 Euro ein Kostenschutz."

Wohl als Entschädigung für diesen Riesenschock muss Müller noch nicht einmal diese 99 Euro bezahlen. Erleichterung pur!


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