Deutscher Musiker verbrannte qualvoll auf illegalem Rave

Hunderte Blumen und Andenken liegen auf dem Gehweg vor der ausgebrannten Lagerhalle.
Hunderte Blumen und Andenken liegen auf dem Gehweg vor der ausgebrannten Lagerhalle.  © DPA

Oakland - Ein in Kalifornien lebender Deutscher ist unter den Opfern des verheerenden Brandes mit 36 Toten bei einer Lagerhaus-Party in Oakland.

Die Behörden gaben am Mittwoch (Ortszeit) Details dazu bekannt. Der Deutsche ist mit 61 Jahren das älteste Opfer der Feuerkatastrophe. Wie der "San Francisco Chronicle" berichtete, stammte der in Oakland lebende Mann aus Erlangen.

In Kalifornien habe er als Musiker gearbeitet.

Die "East Bay Times" schrieb, auch seine Freundin sei in dem Feuer ums Leben gekommen. Bis zum Montagabend wurden 36 Opfer aus dem völlig ausgebrannten Lagerhaus in Oakland geborgen.

Das jüngste ist 17 Jahre alt, die meisten um die 20 und 30, darunter auch drei Partygäste aus Finnland, Guatemala und Korea. Am Mittwoch wurde die Suche in den Trümmern eingestellt.

Das Feuer war am Freitagabend bei einer illegalen Party in dem zweistöckigen Gebäude ausgebrochen. In dem als "Ghost Ship" (Geisterschiff) bekannten Lagerhaus hatten Künstler sich Ateliers eingerichtet.

Nach Angaben der Behörden durfte das Gebäude als Lagerhalle, nicht aber zum Wohnen oder für Veranstaltungen genutzt werden.

In dem als "Ghost Ship" in der Szene bekannten Halle brach das verheerende Feuer aus.
In dem als "Ghost Ship" in der Szene bekannten Halle brach das verheerende Feuer aus.  © DPA

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