Nach Gruppen-Vergewaltigung: OB Horn fordert Abschiebung krimineller Flüchtlinge

Freiburg - Nach der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung in Freiburg hat Oberbürgermeister Martin Horn (parteilos) eine härtere Gangart gegenüber straffälligen Flüchtlingen gefordert.

Martin Horn fordert dass Leute, die solche Taten begehen ihren Schutzstatus verlieren. (Archiv)
Martin Horn fordert dass Leute, die solche Taten begehen ihren Schutzstatus verlieren. (Archiv)  © DPA

"Die Botschaft muss sein, dass Leute ihren Schutzstatus verlieren, wenn sie solche Taten begehen und sich nicht an unsere Gesetze halten", wurde Horn von der Onlineausgabe der "Welt" am Donnerstag zitiert.

Gegebenenfalls müsste über Abschiebeerleichterungen nachgedacht werden. "Gleichzeitig müssen wir unsere vorhandenen Strukturen – Polizei, Justiz, Staatsanwaltschaft – so stärken, dass konsequenter und schneller gehandelt wird."

Mitte Oktober soll eine 18 Jahre alte Studentin in Freiburg nach einem Discobesuch von mehreren Männern vergewaltigt worden sein. Acht Verdächtige sitzen in Untersuchungshaft - sieben Syrer im Alter von 19 bis 29 Jahren und ein 25 Jahre alter Deutscher.

Sowohl Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) als auch Innenminister Thomas Strobl (CDU) sehen Handlungsbedarf im Umgang mit problematischen Asylbewerbern. Strobl und die Polizei stehen seit Tagen in der Kritik, weil gegen den Hauptbeschuldigten ein nicht vollstreckter Haftbefehl vorlag.

Das Industriegebiet Nord in Freiburg. Neben einem Disco-Areal geschah die Tat.
Das Industriegebiet Nord in Freiburg. Neben einem Disco-Areal geschah die Tat.  © DPA

Titelfoto: DPA


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