Führungspositionen: SPD will mehr Ostdeutsche in Spitzenfunktionen

Oberkrämer-Schwante - Die Ostdeutschen müssen nach Ansicht der Ost-SPD stärker in Führungsetagen vertreten sein.

Hubertus Heil (SPD, l), Bundesminister für Arbeit und Soziales, verfolgt die Ausführungen von Wolfgang Thierse, früherer Bundestagspräsident und Mitbegründer der Ost-SPD, beim Jahresauftakttreffen der ostdeutschen Sozialdemokratie.
Hubertus Heil (SPD, l), Bundesminister für Arbeit und Soziales, verfolgt die Ausführungen von Wolfgang Thierse, früherer Bundestagspräsident und Mitbegründer der Ost-SPD, beim Jahresauftakttreffen der ostdeutschen Sozialdemokratie.

"Es ist auch nötig, dass der Osten im gleichen Maße repräsentiert ist in Entscheidungsgremien, in Behörden, in der Wirtschaft wie der Westen", sagte Familienministerin Franziska Giffey (40, SPD) am Samstag nach einem Treffen der ostdeutschen SPD im brandenburgischen Schwante. Das sei aber nicht mit einer Quote beantwortet.

Die stellvertretende SPD-Chefin und Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (44), forderte "eine Rente, die insbesondere die Biografien der ostdeutschen berücksichtigt".

Die CDU hat ebenfalls Pläne zur schnelleren Angleichung von Ost und West.

In diesem Jahr stehen Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen an - und das Jubiläum 30 Jahre Mauerfall.

olfgang Thierse, früherer Bundestagspräsident und Mitbegründer der Ost-SPD, spricht auf dem Jahresauftakttreffen der ostdeutschen Sozialdemokratie.
olfgang Thierse, früherer Bundestagspräsident und Mitbegründer der Ost-SPD, spricht auf dem Jahresauftakttreffen der ostdeutschen Sozialdemokratie.  © dpa/Bernd Settnik

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