Haus eingestürzt: Zeugen berichten von Mann, Polizei hat schrecklichen Verdacht

Obernzell - Im Landkreis Passau ist in Obernzell die Ruine eines verlassenen Hauses eingestürzt. Die Polizei hatte unmittelbar nach dem Zwischenfall einen schrecklichen Verdacht, konnte inzwischen jedoch Entwarnung geben.

Rettungskräfte suchten in den Trümmern des Hauses nach einem Mann.
Rettungskräfte suchten in den Trümmern des Hauses nach einem Mann.  © zema-medien.de

Wie die Beamten berichten, war es wahrscheinlich bereits in der Nacht zu Freitag in dem kleinen Städtchen in Niederbayern zum entsprechenden Einsturz des abrissbereiten Hauses gekommen.

Nach etwaigen Zeugenhinweisen soll sich am Abend zuvor noch ein Mann innerhalb des Gebäudes aufgehalten haben. Die Polizei musste aufgrund dieser Aussagen vom Schlimmsten ausgehen.

Die Möglichkeit, dass sich die betreffende Person unter den Trümmern des Hauses befinden könnte, sorgte für einen unmittelbaren Großeinsatz.

Bei diesem waren neben zahlreichen Kräften der Feuerwehr und des Bayerischen Roten Kreuzes auch zehn Suchhunde von den Rettungshundestaffeln Passau, Traunstein, Kehlheim und Miesbach im Einsatz. Zwei Vierbeiner waren aus Obernzell.

Eine Spezialabrissfirma aus Bayern war mit zwei Baggern vor Ort, zugänglich gemachte Bereiche wurden sofort von den Rettern und Hunden Stück für Stück abgesucht.

Letztlich konnte Entwarnung gegeben werden. Es befand sich keine verletzte oder gar tote Person in den Trümmern.

Die Identität des von Zeugen gesehenen Mannes ist nicht bekannt. Die Beamten vermuten jedoch, dass es sich um einen Obdachlosen handeln könnte, der die Ruine des Hauses in letzter Zeit eventuell als Schlafplatz genutzt hatte.

Bei der Suche nach einer Person kamen in Obernzell unter anderem auch Suchhunde zum Einsatz.
Bei der Suche nach einer Person kamen in Obernzell unter anderem auch Suchhunde zum Einsatz.  © zema-medien.de
Eine Spezialabrissfirma war mit zwei Baggern vor Ort, um weitere Bereiche für die Rettungskräfte und die Vierbeiner betretbar zu machen.
Eine Spezialabrissfirma war mit zwei Baggern vor Ort, um weitere Bereiche für die Rettungskräfte und die Vierbeiner betretbar zu machen.  © zema-medien.de

Titelfoto: zema-medien.de

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