Bauern in Sorge um Aronia-Ernte: Jens Weißflog freut sich auf "Beerendienst"

Oberwiesenthal - Erst Frost, dann Dürre: Die Aronia-Bauern in Sachsen schlagen vor der Ernte Alarm. Sie rechnen mit einem mageren Ertrag.

Ex-Skispringer und seine Aronia-Sträucher: Ob Dürre die Ernte verhagelt, steht noch nicht fest.
Ex-Skispringer und seine Aronia-Sträucher: Ob Dürre die Ernte verhagelt, steht noch nicht fest.  © Uwe Meinhold

Bisher noch keine Sorgen macht sich Aronia-Produzent Jens Weißflog (55): "Bei uns in den Bergen dauert es noch rund sieben Wochen, bis die Beeren reif sind."

Aronia gilt als gesund und wächst auf großen Feldern in Sachsen und Brandenburg. Doch auch in Oberwiesenthal gibt es eine kleine, feine Aronialage - die gehört dem früheren Weltklasse-Skispringer Jens Weißflog.

"Es sind ja nur rund 100 Sträucher für mein Appartement-Hotel", sagt der Ex-Sportler bescheiden. "Ich zeige meinen Gästen, wie die Beere aussieht und schmeckt, mische einiges davon unter Desserts."

Ob Frost und Trockenheit seine Aroniabeeren geschädigt haben, kann Jens Weißflog nicht sagen: "Natürlich ist es auch im Erzgebirge sehr trocken. Aber an den Beeren kann ich es bisher nicht sehen, die sind grün."

Um den Klimawandel macht sich der "Floh vom Fichtelberg" ebenfalls noch keine Gedanken:

"Das Thema ist für mich nicht richtig greifbar. Ob Winter mit oder ohne Schnee, trockene oder nasse Sommer - Wetterphänomene gab es früher auch. Ich lasse mich nicht so schnell in Panik versetzen."

Steht auf die Aronia-Beere: Jens Weißflog (55) muss mit der Ernte aber noch sieben Wochen warten.
Steht auf die Aronia-Beere: Jens Weißflog (55) muss mit der Ernte aber noch sieben Wochen warten.  © Uwe Meinhold

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