Hasspostings und Beleidigungen gegen neuen OB von Görlitz

Görlitz - Der künftige Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu (51, CDU) sieht sich Hasskommentaren und Beleidigungen im Internet ausgesetzt.

Tief getroffen: Octavian Ursu (51, CDU)
Tief getroffen: Octavian Ursu (51, CDU)  © Eric Münch

Laut einem Bericht des Magazins "exakt", das der MDR am gestrigen Mittwochabend ausstrahlte, ermittelte der Staatsschutz allein in jüngster Vergangenheit in drei Verfahren.

Der gebürtige Rumäne Ursu hatte Mitte Juni in einer Stichwahl den AfD-Kandidaten Sebastian Wippel (36) besiegt (TAG24 berichtete). Ursu tritt sein Amt am 1. August an.

In zwei Verfahren sei wegen des Verdachts zu einer öffentlichen Aufforderung zu Straftaten ermittelt worden, in einem wegen des Verdachts einer Bedrohung, so "exakt".

Ein vom Magazin angesprochener Verdächtiger aus Brandenburg bestätigte seinen Post auf Facebook. Er will sich bei Ursu entschuldigen.

Ursu selbst hat Betroffene, Gesellschaft und die Betreiber von sozialen Netzwerken aufgefordert, derartige Hasspostings nicht zu tolerieren.

Auf TAG24-Anfrage ergänzte er: "Ich nehme die Aussagen sehr ernst und melde sie. Gleichzeitig lasse ich mich aber nicht davon abbringen, meine Arbeit konsequent und pflichtbewusst weiterzumachen. Es muss uns gelingen, dass Anstand und Achtung voreinander wieder mehr in den Vordergrund gerückt werden."

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