Mutter begräbt ihr weinendes Baby (†) bei lebendigem Leib in einer Grube

Podilskyi District, Odessa (Ukraine) - Eine junge Mutter (24) wurde kurz nach der Geburt ihrer Tochter in der Ukraine verhaftet: Sie hatte das schreiende Baby bei lebendigem Leib in einer Grube begraben, berichtet aktuell die "Daily Mail".

Die Mutter (24) nach ihrer Verhaftung.
Die Mutter (24) nach ihrer Verhaftung.  © Polizei

Die 24-Jährige begrub ihr Kind im Hinterhof in der Nähe ihres Hauses im Dorf Lipetskoe im Bezirk Podilskyi in der Region Odessa im Süden der Ukraine. Nach Angaben der Polizei brachte die Mutter in ihrem Zuhause ein gesundes Mädchen zur Welt, das 4,2 Kilogramm wog.

Kurz nach der Geburt zog die Mutter eine Plastiktüte über den Kopf des Babys, damit sie dessen Gesicht nicht ansehen musste. Danach schnitt die Frau die Nabelschnur durch und steckte ihre Tochter in eine weitere Plastiktüte.

Dann nahm die Ukrainerin die Tüte mit ihrem Baby und ging in den Hinterhof. Dort hob sie eine Grube aus und begrub ihr Kind bei lebendigem Leib. Danach ging die Frau zurück ins Haus und legte sich auf das Bett, weil sie sich krank fühlte. Ihre Schwester, die in einem benachbarten Haus lebt, kam eine Stunde später, um ihr zu helfen.

Die Mutter litt unter hohem Fieber und starken Schmerzen im Unterleib, woraufhin ihre Schwester einen Krankenwagen rief.

Die Sprecherin des Krankenhauses, Svetlana Sergeevna, wurde schnell misstrauisch

Die Mutter am Tatort.
Die Mutter am Tatort.  © Polizei

Im Krankenhaus versuchte die Frau, das medizinische Personal zu täuschen. Die Sprecherin des Regionalkrankenhauses Podolsk, Svetlana Sergeevna, berichtete: "Sie sagte uns, dass sie im sechsten Monat schwanger war und eine Fehlgeburt hatte... Sie war nervös und ihre Geschichte war unglaubwürdig, also haben wir die Polizei angerufen."

Während eines Verhörs mit den Beamten sagte die Mutter erneut, sie habe eine Fehlgeburt gehabt und zeigte den Beamten die Stelle, an der sie ihr Baby begraben hatte. Eine forensische Untersuchung ergab jedoch, dass die Frau eine Vollzeitschwangerschaft hatte und das Baby nach der Entbindung noch am Leben war. Laut Forensik starb das neugeborene Mädchen, nachdem es lebendig begraben worden war, weil es erstickte.

Nachdem die Wahrheit ans Licht gekommen war, legte die Mutter ein umfassendes Geständnis ab und gab zu: "Sie lebte, als ich sie begrub." Ein Beamter fragte sie daraufhin nach ihrem Motiv. Die 24-Jährige gab an, dass sie das Kind nie wollte.

Die Frau, die außerdem einen 18 Monate alten Sohn hat, wurde wegen vorsätzlichen Mordes angeklagt und unter Hausarrest gestellt. Wenn sie schuldig gesprochen wird, stehen ihr fünf Jahre Gefängnis bevor.

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