Ist das die Zukunft? Pinkeln soll man in Berlin jetzt per App bezahlen

Berlin - Nach "City" kommen die "Berliner" – zumindest wenn es um die Namen der öffentlichen Berliner Toiletten geht. Denn die bekannten "City-Toiletten" werden durch moderne "Berliner Toiletten" ersetzt. Und die können einiges!

App oder Cash: Beides ermöglicht den Zugang zu den "Berliner Toiletten". Menschen mit Behinderung haben kostenlosen Zugang. (Bildcollage)
App oder Cash: Beides ermöglicht den Zugang zu den "Berliner Toiletten". Menschen mit Behinderung haben kostenlosen Zugang. (Bildcollage)  © 123RF / Pauk Zinken dpa

Am Dienstag wurden die erste der neuen Toiletten am Humboldthain vorgestellt. Hergestellt werden sie, wie auch das Vorgängermodell, von der Firma WALL.

Die Vorteile des neuen Modells "Berliner Toilette": komplett Barrierefrei, individuell einstellbare Toilettensitze und für Menschen mit Behinderung kostenlos nutzbar durch ein Schlüsselsystem.

Eine weitere Neuerung: Ab sofort muss man die 50 Cent Eintrittsgeld zur Notdurftstätte nicht mehr aus seiner Hosentasche kramen, sondern kann sie ganz bequem per App bezahlen.

Die Anwendung im App Store zu finden, dürfte nicht zu schwer werden, denn sie heißt ganz simpel "Berliner Toilette".

Insgesamt sollen die Zahl der öffentlichen Toiletten in der Hauptstadt von derzeit 257 auf 366 im Jahr 2022 steigen.

Ingmar Stresse (Mitte, Staatssekretär für Verkehr) spricht in Begleitung von Patrick Möller (Links, Geschäftsführer des Herstellers Wall) und Andreas Scholz (Rechts, Finanz-Vorstand Wall), bei der Vorstellung der neuen Toiletten.
Ingmar Stresse (Mitte, Staatssekretär für Verkehr) spricht in Begleitung von Patrick Möller (Links, Geschäftsführer des Herstellers Wall) und Andreas Scholz (Rechts, Finanz-Vorstand Wall), bei der Vorstellung der neuen Toiletten.  © dpa/Paul Zinken

Titelfoto: 123RF / Pauk Zinken dpa

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